DIE STERBENDE LIEBE
Rédigé pendant le cours de pharmacologie
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Ich wünsche, mir Schöne. Ich hätte dich einfach geliebt.
Bloß gibt es rein gar nichts, was mag ich in meiner erhaben.
So sag‘ mir, mein Engel. Ob‘s schließlich die Liebe noch gibt.
Begann‘ es im Herzen, verwelken und schwinden die Träume.
Die Träume, die haben die Nächte seit Wochen erbaut.
Ich sterbe nicht, Süße. Ich wechsel‘ nur einfach die Räume.
Doch bleibt mir die Liebe, das Fühlen. Mitnichten vertraut.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen ertragen.
Verschwinden die Wochen, sodass auch die Liebe verrinnt.
Wenn Tränen nicht lindern und Herzen alleine nicht schlagen.
Begann‘ es im Herzen, so sterb‘ ich im Herzen bestimmt.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich aus Herzen errichten.
Ich werde nicht lieben, bis Flieder für immer verblüh‘n.
Bloß sage mir, Engel. Was bringt mir das Lieben und Dichten.
Und werden auch langsam die Blätter der Linden nicht grün.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Von Schlagen vergiftet, von Ratten und Tagen verdrängt.
Ich suche den Beistand, seit Tagen bei Elstern und Raben.
So bin ich kein Dichter, der einfach am Leben noch hängt.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Und wenn ich mal sterbe, dann decken die Erden mich ein.
Behütet mein Herze vor Krähen und Maden und Raben.
Begann‘ es im Herzen. So lass‘ doch das Lieben nun sein…
15.01.2026
Berlin Gropiusstadt / Neukölln
Pharmakologische Elegie, Nr. I
Rédigé pendant le cours de pharmacologie
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Ich wünsche, mir Schöne. Ich hätte dich einfach geliebt.
Bloß gibt es rein gar nichts, was mag ich in meiner erhaben.
So sag‘ mir, mein Engel. Ob‘s schließlich die Liebe noch gibt.
Begann‘ es im Herzen, verwelken und schwinden die Träume.
Die Träume, die haben die Nächte seit Wochen erbaut.
Ich sterbe nicht, Süße. Ich wechsel‘ nur einfach die Räume.
Doch bleibt mir die Liebe, das Fühlen. Mitnichten vertraut.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen ertragen.
Verschwinden die Wochen, sodass auch die Liebe verrinnt.
Wenn Tränen nicht lindern und Herzen alleine nicht schlagen.
Begann‘ es im Herzen, so sterb‘ ich im Herzen bestimmt.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich aus Herzen errichten.
Ich werde nicht lieben, bis Flieder für immer verblüh‘n.
Bloß sage mir, Engel. Was bringt mir das Lieben und Dichten.
Und werden auch langsam die Blätter der Linden nicht grün.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Von Schlagen vergiftet, von Ratten und Tagen verdrängt.
Ich suche den Beistand, seit Tagen bei Elstern und Raben.
So bin ich kein Dichter, der einfach am Leben noch hängt.
Begann‘ es im Herzen, ich werd‘ dich im Herzen begraben.
Und wenn ich mal sterbe, dann decken die Erden mich ein.
Behütet mein Herze vor Krähen und Maden und Raben.
Begann‘ es im Herzen. So lass‘ doch das Lieben nun sein…
15.01.2026
Berlin Gropiusstadt / Neukölln
Pharmakologische Elegie, Nr. I