Ich ritze einen Strich mit einer scharfen Scherbe in die Wand. Ein neuer Tag, der mich verbirgt.
Ein neues Lächeln, das sich wirklich ausgesprochen echt anfühlt, während ich mit eurer illustrierten Erscheinung spreche.
Ich ritze einen Strich mit einem stumpfen Messer in die Wand.
Ein neuer Tag, der mich verdirbt.
Und wieder bade ich in eurer Fürsorge, auch wenn ich weiß das niemand hier drinnen existiert.
Ein stechender Schmerz fährt durch meinen Kopf und blitzartig verstehe ich erneut, wie allein ich bin.
Mein Blick ist so ablenkend fokussiert darauf, die nächste Linie zu setzen, dass in mir alles verstummt.
Ich ritze einen Strich mit einer dreckigen Gabel in die Wand.
Ein neuer Tag, der mich verängstigt.
Das Geräusch dringt durch die Stille und kämpft gegen meine Ignoranz.
Erwacht und nicht mehr wartend, sehe ich mich um. Ich spüre, wie die Gitter immer näher rücken. Ich merke die Schmerzen, die ich mir während meiner Klarheit zugefügt habe. Die Laute, die meine unbewussten Schreie waren, als ich versuchte, mich verloren zu befreien.
Ich ritze einen Strich mit einem verbogenen Löffel in die Wand.
Ein neuer Tag, an dem ich..ich es nicht mehr akzeptiere.
Langsam und vorsichtig schleiche ich mich an die Gitter. Verlangend presse ich mein Gesicht in die Freiheit… da… da ist Freude. Da sind Menschen, die mich schätzen. Und da! Da ist Angst… da sind Kreaturen, die mich verletzen.
Vor Angst erbebend krieche ich zurück auf meine Liege und starre an die Wand, schleppend wartend, einen neuen Strich zu ziehen.
Ich ritze einen Strich mit einem zarten Ast in die Wand. Ein neuer Tag, an dem ich mich bewusst weiter quäle. Ich spüre die Gitter immer noch in meinem Gesicht. Ich rieche immer noch die Freude und die lähmende Angst.
Benommen von der Einsamkeit und befreit von Erwartungen ziehe ich mich über den Boden, in meiner selbsternannten Sicherheit. Mit Händen, blutig von gebrochenem Vertrauen, taste ich mich durch die Zelle, um einen Schlüssel zu finden.
Schnell sacke ich vor Selbsthass und Neid auf verwunschene Freiheit zusammen.
Ich ritze einen Strich mit knochigen, blutigen Fingern, getrieben von Wut, in die Wand, denn es wird der letzte sein.
Nun nehme ich all meine Kraft und stelle mich unter die Zellenlampe, die beschwichtigend flackert, und schreie zu mir und zur ganzen Welt:
„Ich werde mich nie wieder verstecken, mich nie wieder klein halten, nie wieder auf eure Bedingungen für mein Leben achten. Ich werde kämpfen und Freude empfinden. Und ich…“
Ich lache, und es hört nicht auf. Das ist… das ist real… da bin ich.
Hysterisch lachend flüstere ich:
„Ich werde bitterliche Angst haben. Ich werde Angst haben. ICH WERDE ANGST HABEN! Aber ich werde mich nicht mehr vor dem Leben fürchten.“
Somit renne ich, schneller als ich es können sollte, gegen die Zellentür und falle… falle ins Unendliche des Lebens.
Ich realisiere zögernd, dass die Tür nie verschlossen war, sondern ich nur nie die Kraft hatte, einen Ausbruch zu versuchen.
Doch jetzt, nach 7670 Strichen in dieser Wand, weiß ich, dass es nie Furcht war, sondern Angst, die überwunden werden kann. Als Erinnerung daran trage ich die Wand an meinem linken Arm.
Ein neues Lächeln, das sich wirklich ausgesprochen echt anfühlt, während ich mit eurer illustrierten Erscheinung spreche.
Ich ritze einen Strich mit einem stumpfen Messer in die Wand.
Ein neuer Tag, der mich verdirbt.
Und wieder bade ich in eurer Fürsorge, auch wenn ich weiß das niemand hier drinnen existiert.
Ein stechender Schmerz fährt durch meinen Kopf und blitzartig verstehe ich erneut, wie allein ich bin.
Mein Blick ist so ablenkend fokussiert darauf, die nächste Linie zu setzen, dass in mir alles verstummt.
Ich ritze einen Strich mit einer dreckigen Gabel in die Wand.
Ein neuer Tag, der mich verängstigt.
Das Geräusch dringt durch die Stille und kämpft gegen meine Ignoranz.
Erwacht und nicht mehr wartend, sehe ich mich um. Ich spüre, wie die Gitter immer näher rücken. Ich merke die Schmerzen, die ich mir während meiner Klarheit zugefügt habe. Die Laute, die meine unbewussten Schreie waren, als ich versuchte, mich verloren zu befreien.
Ich ritze einen Strich mit einem verbogenen Löffel in die Wand.
Ein neuer Tag, an dem ich..ich es nicht mehr akzeptiere.
Langsam und vorsichtig schleiche ich mich an die Gitter. Verlangend presse ich mein Gesicht in die Freiheit… da… da ist Freude. Da sind Menschen, die mich schätzen. Und da! Da ist Angst… da sind Kreaturen, die mich verletzen.
Vor Angst erbebend krieche ich zurück auf meine Liege und starre an die Wand, schleppend wartend, einen neuen Strich zu ziehen.
Ich ritze einen Strich mit einem zarten Ast in die Wand. Ein neuer Tag, an dem ich mich bewusst weiter quäle. Ich spüre die Gitter immer noch in meinem Gesicht. Ich rieche immer noch die Freude und die lähmende Angst.
Benommen von der Einsamkeit und befreit von Erwartungen ziehe ich mich über den Boden, in meiner selbsternannten Sicherheit. Mit Händen, blutig von gebrochenem Vertrauen, taste ich mich durch die Zelle, um einen Schlüssel zu finden.
Schnell sacke ich vor Selbsthass und Neid auf verwunschene Freiheit zusammen.
Ich ritze einen Strich mit knochigen, blutigen Fingern, getrieben von Wut, in die Wand, denn es wird der letzte sein.
Nun nehme ich all meine Kraft und stelle mich unter die Zellenlampe, die beschwichtigend flackert, und schreie zu mir und zur ganzen Welt:
„Ich werde mich nie wieder verstecken, mich nie wieder klein halten, nie wieder auf eure Bedingungen für mein Leben achten. Ich werde kämpfen und Freude empfinden. Und ich…“
Ich lache, und es hört nicht auf. Das ist… das ist real… da bin ich.
Hysterisch lachend flüstere ich:
„Ich werde bitterliche Angst haben. Ich werde Angst haben. ICH WERDE ANGST HABEN! Aber ich werde mich nicht mehr vor dem Leben fürchten.“
Somit renne ich, schneller als ich es können sollte, gegen die Zellentür und falle… falle ins Unendliche des Lebens.
Ich realisiere zögernd, dass die Tür nie verschlossen war, sondern ich nur nie die Kraft hatte, einen Ausbruch zu versuchen.
Doch jetzt, nach 7670 Strichen in dieser Wand, weiß ich, dass es nie Furcht war, sondern Angst, die überwunden werden kann. Als Erinnerung daran trage ich die Wand an meinem linken Arm.