Dürre
Mustafa Simsek
„Ich streif’ umher ohne meinen Geist,
ende bei dem, der die Bestie in sich trägt.
Die Tage sind kalt und düster,
sie treiben die Vogelscheuche zum Raben.
Dort lebt eine alte Frau in einer Scheune,
draußen vor einem staubigen Feld aus hohem Gras.
Endlose Zeit liegt in ihrem Gesicht,
Narben fließen durch ihren Körper,
nachts zu müde, um zu schlafen.
Leg’ mich in die Wiege aus Ton,
keine Ernte, keine Tropfen – die vielen
Türen öffnen sich – der Tod ist willkommen.
Das Leben verlangt das Leiden.
mein Geist – eine verirrte Seele,
die Bestie wird zu einer Mahlzeit,
zur letzten, die du kostest.
Die Welt von gestern – ich vergaß sie.“
Mustafa Simsek
„Ich streif’ umher ohne meinen Geist,
ende bei dem, der die Bestie in sich trägt.
Die Tage sind kalt und düster,
sie treiben die Vogelscheuche zum Raben.
Dort lebt eine alte Frau in einer Scheune,
draußen vor einem staubigen Feld aus hohem Gras.
Endlose Zeit liegt in ihrem Gesicht,
Narben fließen durch ihren Körper,
nachts zu müde, um zu schlafen.
Leg’ mich in die Wiege aus Ton,
keine Ernte, keine Tropfen – die vielen
Türen öffnen sich – der Tod ist willkommen.
Das Leben verlangt das Leiden.
mein Geist – eine verirrte Seele,
die Bestie wird zu einer Mahlzeit,
zur letzten, die du kostest.
Die Welt von gestern – ich vergaß sie.“