EIGEN-EHRLICHKEIT
Seit Kindesalter wollt´ ich stark sein,
die Schüchternheit ertrug ich kaum.
wollte mir selbst etwas beweisen
dass ich bekomm die besten Frau´n.
Die Zeit verflog, ich wurde blind
auf dem Aug´ der Sensibilität,
in der Illusion der Stärke
war es irgedwann zu spät.
Im festen Glauben eigner Tollheit
wurde die Tollheit zu Ver-rückt
dass sich mein Geist verlor im Wahnsinn
war mein eigentliches Glück.
Durch Maßnahmen der Medizin
wurd´ ich gezwungen hinzusehn
zu dem, was ich an mir nie sehn wollt´
zu meinem innersten Problem.
Ich neh´m mich wahr, so schwach und schüchtern
bekomme kaum noch etwas hin,
doch anstatt mich selbst dafür zu hassen,
liebe ich mich so wie ich jetzt bin.
Und siehe da, das Selbstvertrauen
entsteht als weitere Tendenz
habe nichts mehr zu verstecken,
keine Schwächen zu verdecken,
wenn Stärk´ und Schwäche sich vereinen
wird die Sonne wieder scheinen
eine gesunde Konsequenz.
Andreas Wolfgang Vögele
Seit Kindesalter wollt´ ich stark sein,
die Schüchternheit ertrug ich kaum.
wollte mir selbst etwas beweisen
dass ich bekomm die besten Frau´n.
Die Zeit verflog, ich wurde blind
auf dem Aug´ der Sensibilität,
in der Illusion der Stärke
war es irgedwann zu spät.
Im festen Glauben eigner Tollheit
wurde die Tollheit zu Ver-rückt
dass sich mein Geist verlor im Wahnsinn
war mein eigentliches Glück.
Durch Maßnahmen der Medizin
wurd´ ich gezwungen hinzusehn
zu dem, was ich an mir nie sehn wollt´
zu meinem innersten Problem.
Ich neh´m mich wahr, so schwach und schüchtern
bekomme kaum noch etwas hin,
doch anstatt mich selbst dafür zu hassen,
liebe ich mich so wie ich jetzt bin.
Und siehe da, das Selbstvertrauen
entsteht als weitere Tendenz
habe nichts mehr zu verstecken,
keine Schwächen zu verdecken,
wenn Stärk´ und Schwäche sich vereinen
wird die Sonne wieder scheinen
eine gesunde Konsequenz.
Andreas Wolfgang Vögele