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Hallo Endeavour,

dein Distichon habe ich gerne gelesen und auch darüber nachgedacht. Geistig bin spazieren gegangen und habe dann bemerkt, dass ich auf Anhieb keinen Faden zum Titel finde. Dann sprang die Phantasie an und malte sich eine Szene aus, in welcher der Schirm den Besitzer wechselt, weil er bei dem phantastischen Wetter in Vergessenheit geraten ist.

Das ist bei dem angesagten Regenwetter eine recht angenehme Vorstellung.

LG,
Mi
 
Hallo Mi,

schön, dass Du einen Blick darauf geworfen hast und geistig ein wenig rumspazieren konntest. Schön auch, dass Du Phantasie mit Ph bevorzugst; auch mir flimmerts bei Fantasie immer vor den Augen.

Ansonsten eine interessante und einleuchtende Lesart; dachte aber wohl im Hinblick auf das Sicher-ist-sicher-Distichon eher an mich und den Schirm, dessen Last ich, wenns schön ist, gezwungen bin zu tragen ...

Gruß

E.
 

Claudis Themen
Hallo Endeavour,

ah, noch eine Regenschirmvariante! Die erste gefällt mir besser, weil sie so trocken rüberkommt. Diese hier ist aber auch nicht schlecht und erinnert mich vor allem an meine eigene Schirmvergesslichkeit. Im Grunde habe ich nur noch Kapuzenjacken und mir die Mitnahme des Schirms mittlerweile fast gänzlich abgewöhnt.

Bin gespannt, wie lange die Sommerepidemie noch anhält und wie lange ich resistent bleibe. 😁

LG Claudi
 
Hallo Endeavour!

Ein "Schirm" kann ja auch ein Sonnenschirm sein – zumindest im Kontext des 19. Jahrhunderts, aus dem die Vorlage ja stammt, macht das Sinn ... (Ich habe immer Spitzwegs "Sonntagsspaziergang" vor Augen, aber die Anzahl hübscherer Gemälde ist da Legion.)

Des Pentameters musste ich mich wiederlesend versichern; ich denke, er macht dem Leser Mühe?!

Gruß,

Ferdi
 
Hallo Claudi,

ja, gut, dass der Schirm keinen Schaden an seiner Seele nehmen kann, so oft er vergessen, hängen- oder liegengelassen wird.

Und nach der letzten Bemerkung darf man, denke ich, hoffen, dass Du Dich doch noch hinreißen lässt, elegisch mitzuspazieren ...

Gruß

E.

Hallo Ferdi,

ich gestehe, den Sonnenschirm zu keiner Zeit für wichtig genug gehalten zu haben, um ihn in meine Überlegungen mit einfließen zu lassen. Wahrscheinlich, weil er in erster Linie ein Accessoire der Damenwelt und schon in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts so gut wie verschwunden war. Und hier geht es ja doch irgendwie um neuen Wein in alten Schläuchen.

Ansonsten denke ich, dass die Inversion im Pentameter eine durchaus gebräuchliche ist, wenn auch vielleicht nicht in poetischen Texten, die weniger den Ohren denn den Augen dargeboten werden.

Gruß

E.
 
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