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Feedback jeder Art Einsamkeit

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Heute hier, morgen dort
Und trotzdem noch am selben Ort
Hier und da am Feiern
Und trotzdem bin ich am eiern

Was ich suche?
Gemeinschaft
Wo ich es versuche?
Gesellschaft

Keine engen Beziehungen
Bisher selten welche errungen
Wenn welche da waren
Dann bin ich gefahren

Meistens keine Energie zu fragen
Dabei ist es schwer zu ertragen
Meistens bin ich dann am trinken
Aber diese Lösung ist am hinken

Erfüllte Bedürfnisse sind wichtig
Essen, trinken und schlafen - richtig
So zu sein wie ich mich fühle
Das sind noch negative Gefühle

Da wünscht ich mir
ich würd mich verlier
In einer Person, in einem Gegenstück
Aber das zu schaffen wird ein hartes Glück

Ein positiver Spiegel
der würd wirken wie Gel
Doch leider bleibt dieser verwehrt
Was die ganze Lage sicherlich erschwert

Einfach mal umarmen, das wär klasse
Schade nur, dass ich es leider verpasse
Von jemandem, der mich mag
Ohne häme und schmach

Doch ich bin allein
allerdings muss das nicht so sein
 
Moin @N. Ortlos,

willkommen auf Poeten.de
da steckt etwas sehr Unverstelltes drin: dieses Pendeln zwischen „hier und da“
und trotzdem innerlich am selben Punkt. Gemeinschaft wollen, aber keine Energie haben zu fragen –
das ist ein echter Knoten, und du schreibst ihn ohne Maske.

Wenn ich ganz leicht etwas zur Form sagen darf:
Der Inhalt trägt stark, die Reime wirken stellenweise eher wie ein Korsett.
Vielleicht würde es noch mehr treffen, wenn du dir an ein, zwei Stellen erlaubst,
den Reim zu lösen und die Zeile so stehen zu lassen, wie sie gemeint ist.

Besonders gut finde ich den Schluss: „Doch ich bin allein / allerdings muss das nicht so sein.“
Das ist kein Happy End, aber ein Spalt in der Tür – und der reicht manchmal schon, um weiterzugehen.

LG. Driekes
 
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