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Feedback jeder Art Erdenworte

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  • gummibaum
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Lass dich, Sonnenschein, umarmen.
Web dich unter meine Haut.
Taue mich mit deiner warmen
Lippen unsagbarem Laut.

Welch ein Kuss in deinen Augen.
Wieviel Leichtigkeit in dir.
Lass dich in die Krume saugen,
wandle mich zu einer Tür.

Weck den Himmel in den Samen
mit verwandlungsfroher Hand
und entlocke mir ein Amen,
das sich spannt ums ganze Land…
 
Zuletzt bearbeitet:
Welch wundersamen Worte, lieber gummibaum. Möge dein LI Gehör finden und alles wachse und gedeihe.

Dein Gedicht legt sich wie ein warmer Mantel um mich und das, obwohl ich gerade mal wieder eiskalte Füße habe.

Sehr schön.;-)

Lieben Gruß, Letreo
 
Lieber Gummibaum,

dieses Wünschen der Erde kann ich mir gerade sehr gut vorstellen, da seit Tagen die Sonne nicht scheint und alles unter einer Eiskruste begraben liegt.
Aber bald schon wird der Sonnenschein die Krume zur Tür werden lassen und alles wird nur so aus ihr heraussprießen.
Sehr schön bedichtet.

LG Wilde Rose
 
Hallo gummibaum,
ja, manchmal kann ein "Amen" sogar Eiskrusten tauen, aber letztlich
folgt die Evolution auch ohne ihrem jahreszeitlichen Weg.
LG und der Erde Segen auf allen Wegen!
LG
Perry
 
Vielen Dank für eure Likes.

Danke, liebe Letreo,
für dein tolles Lob. Schön, dass dich das Gedicht erwärmen konnte.

Liebe Wilde Rose,
du hast das Gedicht einfühlsam und klar interpretiert. Ich freue mich.

Vielen Dank, lieber Perry,
für deine Aussagen zu dem Gedicht und zur Evolution. Die Erde sagt ein großes Amen (So soll es sein!), wenn der Sonnenschein kommt und entsprechend wirkt.

Danke, lieber Harald,
dass du nachfragst. Im Zusammenhang mit den folgenden Versen ist gemeint, dass die Erde sich gern wie eine Tür öffnen, d.h. durchlässig werden, würde, damit die Pflanzen ans Licht kommen können (vgl. den Kommentar von Wilde Rose).

Euch liebe Grüße
g
 
  • gummibaum
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