Erwachen an einem Tag wie im Mai
Sanft, kaum merklich, taucht
das Licht in mein Erwachen ein,
weckt Lebensgeister,
die tief in unbewusstem Sein
die Nacht verbracht.
Langsam dehn ich, recke, strecke alle Glieder,
öffne meine Augenlider. Mit einem Mal
erkenn ich wieder, was mich umgibt:
das Bett, den Stuhl mit meinen Kleidern,
den Tisch, das Bild der blühenden Natur
mit hingetuschten Farben vor dem Fenster.
Ein Sonnenstrahl wagt sich ins Zimmer.
Die Botschaft versteh ich wohl:
Ein Tag für alle, doch nicht wie immer.
Da leuchten frische Frühlingsfarben auf,
mischen sich mit Geräuschen, mit Tönen,
Melodien, die Takt und Rhythmus
dieses frühen Morgens begleiten.
Erhaben über irdische Bereiche wird
des Himmels Licht alle durch Arbeit,
Feierabend und Ruhe geleiten,
bis es in der Dämmerung bei uns erlischt
und still in einem andren Teil der Welt aufbricht.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 24.04.2026)
Sanft, kaum merklich, taucht
das Licht in mein Erwachen ein,
weckt Lebensgeister,
die tief in unbewusstem Sein
die Nacht verbracht.
Langsam dehn ich, recke, strecke alle Glieder,
öffne meine Augenlider. Mit einem Mal
erkenn ich wieder, was mich umgibt:
das Bett, den Stuhl mit meinen Kleidern,
den Tisch, das Bild der blühenden Natur
mit hingetuschten Farben vor dem Fenster.
Ein Sonnenstrahl wagt sich ins Zimmer.
Die Botschaft versteh ich wohl:
Ein Tag für alle, doch nicht wie immer.
Da leuchten frische Frühlingsfarben auf,
mischen sich mit Geräuschen, mit Tönen,
Melodien, die Takt und Rhythmus
dieses frühen Morgens begleiten.
Erhaben über irdische Bereiche wird
des Himmels Licht alle durch Arbeit,
Feierabend und Ruhe geleiten,
bis es in der Dämmerung bei uns erlischt
und still in einem andren Teil der Welt aufbricht.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 24.04.2026)
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