„Gefallener Engel“
Einst war ich erleuchtet, ein Engel im Licht,
doch alles was ich liebte, konnte halten ich nicht,
es ward mir genommen, was mir lieb und teuer,
und meine Seele gebar mich zum Ungeheuer.
Am Ende der Welt, weit jenseits der Nacht,
im düsteren Land, zum Dämon gemacht,
friste ich nun mein Dasein, ohne Seele und Herz,
ich wurde durch Trauer gekrönt, mir ward gehuldigt vom Schmerz.
Meine Gärten aus Dornen, meine Felder aus Stein,
nichts was atmet und lebt, vermag hier lange zu sein,
hier isst man Verzweiflung, hier trinkt man die Not,
hier singt man Choräle, zu ehren dem Tod.
In schwindelnder Höhe, über felskarger Kluft,
geschwängert mit Schreien, die schweflige Luft,
in düsteren Hallen, dem Lichte zum Hohn,
dort steht mit finsterer Pracht, mein eisiger Thron.
Hier mag ich nun herrschen, über Hass, Tod und Schmerz,
denn mit meiner Liebe, starb gleichfalls mein Herz,
hier liegt es begraben, geworden zu Stein,
im Verlies meiner Tränen, auf ewig allein.
Doch gerüstet mit Hoffnung, die mir nicht mehr bekannt,
betrittst Du törichte Närrin, mein finsteres Land,
hast den Mut mir zu trotzen, meiner düsteren Macht,
hier am Ende der Welt, weit jenseits der Nacht.
Worauf magst Du hoffen, was willst Du hier finden,
Du willst die Ketten zerbrechen, die auf ewig mich binden?
Du willst mich erlösen, mit deinem Glauben als Schwert,
denkst deine Hoffnung und Liebe, hätten hier einen Wert?
Oh, Du törichte Närrin, so dein Ende nun naht,
Dir will ich sie widmen, all meine hassvolle Saat,
werde mit Zorn Dir begegnen, dich entlohnen mit Angst,
sei gewahr das Verdammnis, von mir Du erlangst.
Hier wird nun begraben, deine Hoffnung, dein Mut,
dein Glaube versengt, mit meiner teuflischen Glut,
Du bringst niemals zu Fall, meinen finsteren Thron,
hier im Reich der Verzweiflung, wo die Schatten Dir drohen.
Doch mit großem Vertrauen, stellst Du dich all meinen Schrecken,
verbrennst mit Träumen und Sehnsucht, meine giftigen Hecken,
reißt ein meine Wälle, durchschwimmst meine Flüsse von Blut,
begegnest Arglist und Täuschung, mit deiner Liebe und Mut.
Meine Wächter so zahlreich, wollen dich strafen mit Grimm,
doch dein Lächeln voll Wärme, streckt all sie dahin,
meine geifernden Schatten, die ich Dir gesandt,
verbannst Du auf ewig, durch gütige Hand.
Du hast mich gefunden, trittst nun vor mich hin,
doch was strebst Du an, sag wo liegt der Sinn?
Erlösung für mich, kann es niemals mehr geben,
ich bin verloren, verdammt, durch meinen Hass ewig zu leben.
Doch Du breitest aus deine Arme, reichst mir deine Hand,
ziehst mich vom eisigen Thron, in diesem schreienden Land,
willst Vergebung mir schenken, versprichst mein Herz zu erlösen,
hier im düsteren Reich, im Zentrum des Bösen.
Mein Hass ist zerbrochen, in dem ich mich gehüllt,
weil nun die Liebe zu Dir, meine Seele erfüllt,
nun neige ich in Demut, Dir huldvoll mein Haupt,
denn Du hast mich gesucht, hast an mich geglaubt.
Auf Pfaden der Hoffnung, führst Du mich aus diesem Land,
gibst mir all das zurück, was ich einst vorher gekannt,
ich bin aufs Neue erleuchtet, bin wieder ein Engel im Licht,
und mein Dank und meine Liebe zu Dir, vergesse auf ewig ich nicht.
----- By Dark Poet Of The Night (09.01.2026) -----
Einst war ich erleuchtet, ein Engel im Licht,
doch alles was ich liebte, konnte halten ich nicht,
es ward mir genommen, was mir lieb und teuer,
und meine Seele gebar mich zum Ungeheuer.
Am Ende der Welt, weit jenseits der Nacht,
im düsteren Land, zum Dämon gemacht,
friste ich nun mein Dasein, ohne Seele und Herz,
ich wurde durch Trauer gekrönt, mir ward gehuldigt vom Schmerz.
Meine Gärten aus Dornen, meine Felder aus Stein,
nichts was atmet und lebt, vermag hier lange zu sein,
hier isst man Verzweiflung, hier trinkt man die Not,
hier singt man Choräle, zu ehren dem Tod.
In schwindelnder Höhe, über felskarger Kluft,
geschwängert mit Schreien, die schweflige Luft,
in düsteren Hallen, dem Lichte zum Hohn,
dort steht mit finsterer Pracht, mein eisiger Thron.
Hier mag ich nun herrschen, über Hass, Tod und Schmerz,
denn mit meiner Liebe, starb gleichfalls mein Herz,
hier liegt es begraben, geworden zu Stein,
im Verlies meiner Tränen, auf ewig allein.
Doch gerüstet mit Hoffnung, die mir nicht mehr bekannt,
betrittst Du törichte Närrin, mein finsteres Land,
hast den Mut mir zu trotzen, meiner düsteren Macht,
hier am Ende der Welt, weit jenseits der Nacht.
Worauf magst Du hoffen, was willst Du hier finden,
Du willst die Ketten zerbrechen, die auf ewig mich binden?
Du willst mich erlösen, mit deinem Glauben als Schwert,
denkst deine Hoffnung und Liebe, hätten hier einen Wert?
Oh, Du törichte Närrin, so dein Ende nun naht,
Dir will ich sie widmen, all meine hassvolle Saat,
werde mit Zorn Dir begegnen, dich entlohnen mit Angst,
sei gewahr das Verdammnis, von mir Du erlangst.
Hier wird nun begraben, deine Hoffnung, dein Mut,
dein Glaube versengt, mit meiner teuflischen Glut,
Du bringst niemals zu Fall, meinen finsteren Thron,
hier im Reich der Verzweiflung, wo die Schatten Dir drohen.
Doch mit großem Vertrauen, stellst Du dich all meinen Schrecken,
verbrennst mit Träumen und Sehnsucht, meine giftigen Hecken,
reißt ein meine Wälle, durchschwimmst meine Flüsse von Blut,
begegnest Arglist und Täuschung, mit deiner Liebe und Mut.
Meine Wächter so zahlreich, wollen dich strafen mit Grimm,
doch dein Lächeln voll Wärme, streckt all sie dahin,
meine geifernden Schatten, die ich Dir gesandt,
verbannst Du auf ewig, durch gütige Hand.
Du hast mich gefunden, trittst nun vor mich hin,
doch was strebst Du an, sag wo liegt der Sinn?
Erlösung für mich, kann es niemals mehr geben,
ich bin verloren, verdammt, durch meinen Hass ewig zu leben.
Doch Du breitest aus deine Arme, reichst mir deine Hand,
ziehst mich vom eisigen Thron, in diesem schreienden Land,
willst Vergebung mir schenken, versprichst mein Herz zu erlösen,
hier im düsteren Reich, im Zentrum des Bösen.
Mein Hass ist zerbrochen, in dem ich mich gehüllt,
weil nun die Liebe zu Dir, meine Seele erfüllt,
nun neige ich in Demut, Dir huldvoll mein Haupt,
denn Du hast mich gesucht, hast an mich geglaubt.
Auf Pfaden der Hoffnung, führst Du mich aus diesem Land,
gibst mir all das zurück, was ich einst vorher gekannt,
ich bin aufs Neue erleuchtet, bin wieder ein Engel im Licht,
und mein Dank und meine Liebe zu Dir, vergesse auf ewig ich nicht.
----- By Dark Poet Of The Night (09.01.2026) -----