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So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre bloß schweigend die Nacht.
Dann küsste ich schließlich am Morgen die Erden.
Und hielt ich am Abend, mein Mädchen, die Wacht.
So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre bloß rinnend die Zeit.
So will ich, mein Mädchen, durch Liebe hier sterben.
Verzeiht mir. Doch bin ich dafür auch bereit…

So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre bloß treibend der Herbst.
Dann würd‘ ich die Eichen und Linden hier färben.
Damit du ein Weilchen, ein bisschen noch lebst…
So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre doch glänzend der Mond.
Dann schein‘ ich im Himmel mit schönen Gebärden.
Damit sich das Schöne, mein Mädchen, noch lohnt…

So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre bloß trauernd das Moos.
Dann küsste ich schließlich am Morgen die Erden.
So lass‘ ich dich, Schöne, mein Liebling, nicht los…
So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Ich wünschte, ich wäre für immer der Fluss.
So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
So schenk‘ ich dir wirklich. Zum Ende ein‘ Kuss…

So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Und wünsch‘ ich, ich wäre. Doch leise ein Lied.
Verzeih‘ mir. Denn will ich, mein Herze nicht kennen.
Der Herzschlag. Der klagend sich meiner entzieht.
So sagt mir, was soll schon aus meiner noch werden.
Und wirken selbst Tage und Nächte schon spät…
Dann küss‘ ich als Dichter grundsätzlich die Erden.
Denn weiß‘ ich, mein Mädchen. Das Leben vergeht…

07.05.2026
Berlin Biesdorf-Süd
 
  • horstgrosse2
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