Bist du ein Morgenmensch oder nicht?
Lüg mich nicht an, ich durchschaue dich
F-R-A-A-A-P, B-R-A-A-C-K, ja hallo die Räuber!
Wach is`er, der Arschgas Zerstäuber
Deine Haarspitzen stehen kraus ab, machen Spagat;
aus deinen Mundwinkeln läuft stetig Speichelquark
Hast gelbe, verschwitzte Halbmond Achselhöhlen
Fluchst, anstatt den Tag zu begrüßen, tust aus vollem Halse grölen
Rotunterlaufene Hamsterradaugen und Pupillen,
die sich sofort zusammenziehen mit widerwillen,
auf Anhieb, sobald die Vorhänge aufgehen;
kann partout deine Schlafträgheit selten fortgehen
Dein Kußmund ist soeben zu einem festen Strich verschlossen
Deine Lippen so rissig, das sie ganz spröde sind
Du kannst es nicht verbergen, denn über dein Gesicht
robben all die Untertiteln die dich verraten
Der Tag wetzt sich schon an dir ab wie Sandpapier
Derweil deine Augenlider einen schnellen, zuckenden spastischen Tanz beginnen
Der tiefe Schlaf betört noch, zieht dich zurück
Du gähnst grün-schwarzer Darth Vader Atem, soweit zum Eheglück
Und die Pflanzen auf der Fensterbank, sind am raschen dahinwelken
Igitt, Schlafzimmergeruch, plus Vieux-Boulogne und Bartnelken
Die arme Katze, die aufs Bett gesprungen ist,
wird ohnmächtig, herrje, jetzt bist du auch noch Anästhesist
Ich hingegen, ehrlich gesagt, wache auf
und mache einen Radschlag aus dem Bett, ready
für ein Fackelstaffellauf!
Gutgelaunt, gesprächig, bereit loszulegen
Wild, wie ein Derwisch, dreh ich mich hundert Mal, um gleich abzuheben
Ich bin eine ewige Cheerleaderin, die breit lächelnde Morgenkönigin!
Meine Anfeuerungsrufe sind berühmt; tolle, nachhallende; rosiger Frohsinn
Während du lieber zusammengekauert bleibst,
eng eingewickelt wie ein Burito,
in deiner Traum- und Deckenfestung, mein Morgenfuzzi
Mief nur vor dich hin, die Welt ausblenden, sprich mich nicht an
Wir ergänzen uns prima, du noch beim Furz-Fest,
und ich siegessicher auf dem Dach schreiend:
„Guten Morgen Welt!“
Nein, mein Stinkmorchel füssiger Schatz, bleib nur in den Federn bei deiner Morgenroutine: schlechte Laune, „Ich will schlaaafeeen“ brüllen, Hohlbratze sein, bis deine Blase dich zwingen wird aus dem Bett zu steigen; denn du bist definitiv kein Morgenmensch
© Donna H.
8. März 2026
Lüg mich nicht an, ich durchschaue dich
F-R-A-A-A-P, B-R-A-A-C-K, ja hallo die Räuber!
Wach is`er, der Arschgas Zerstäuber
Deine Haarspitzen stehen kraus ab, machen Spagat;
aus deinen Mundwinkeln läuft stetig Speichelquark
Hast gelbe, verschwitzte Halbmond Achselhöhlen
Fluchst, anstatt den Tag zu begrüßen, tust aus vollem Halse grölen
Rotunterlaufene Hamsterradaugen und Pupillen,
die sich sofort zusammenziehen mit widerwillen,
auf Anhieb, sobald die Vorhänge aufgehen;
kann partout deine Schlafträgheit selten fortgehen
Dein Kußmund ist soeben zu einem festen Strich verschlossen
Deine Lippen so rissig, das sie ganz spröde sind
Du kannst es nicht verbergen, denn über dein Gesicht
robben all die Untertiteln die dich verraten
Der Tag wetzt sich schon an dir ab wie Sandpapier
Derweil deine Augenlider einen schnellen, zuckenden spastischen Tanz beginnen
Der tiefe Schlaf betört noch, zieht dich zurück
Du gähnst grün-schwarzer Darth Vader Atem, soweit zum Eheglück
Und die Pflanzen auf der Fensterbank, sind am raschen dahinwelken
Igitt, Schlafzimmergeruch, plus Vieux-Boulogne und Bartnelken
Die arme Katze, die aufs Bett gesprungen ist,
wird ohnmächtig, herrje, jetzt bist du auch noch Anästhesist
Ich hingegen, ehrlich gesagt, wache auf
und mache einen Radschlag aus dem Bett, ready
für ein Fackelstaffellauf!
Gutgelaunt, gesprächig, bereit loszulegen
Wild, wie ein Derwisch, dreh ich mich hundert Mal, um gleich abzuheben
Ich bin eine ewige Cheerleaderin, die breit lächelnde Morgenkönigin!
Meine Anfeuerungsrufe sind berühmt; tolle, nachhallende; rosiger Frohsinn
Während du lieber zusammengekauert bleibst,
eng eingewickelt wie ein Burito,
in deiner Traum- und Deckenfestung, mein Morgenfuzzi
Mief nur vor dich hin, die Welt ausblenden, sprich mich nicht an
Wir ergänzen uns prima, du noch beim Furz-Fest,
und ich siegessicher auf dem Dach schreiend:
„Guten Morgen Welt!“
Nein, mein Stinkmorchel füssiger Schatz, bleib nur in den Federn bei deiner Morgenroutine: schlechte Laune, „Ich will schlaaafeeen“ brüllen, Hohlbratze sein, bis deine Blase dich zwingen wird aus dem Bett zu steigen; denn du bist definitiv kein Morgenmensch
© Donna H.
8. März 2026
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