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Hallo Endeavour,


und es ist wirklich schön, dass gerade mal wieder eine Zeit der Distichons (mit und ohne Flanieren) gegeben ist.

Die Verdopplung hat Witz und der Pentameter landet mit schwarzem Humor. Zumindest mal durch meine Brille geschaut.

LG,
Mi
 
Moin,
schwarzer Humor oder Zynismus im Penta, ich schwanke...
Ich will nicht moralisieren, will nachdenken, es ist ja ein anspruchsvolles Distichion, welches sicherlich nicht "dissen" möchte... Hummelbrummel überleg...
Nietzsche ist ja gerade in hier, den könnte ich auch in den Zeilen erkennen .. Konjunktiv

Gerne gelesen und kommentiert
N
 
Hallo Mi,

in der Tat. Eine erfreuliche Entwicklung.

Ansonsten war die Verdopplung ja durch das von Ferdi ausgegrabene "Urdistichon" vorgegeben. Und schwarzer Humor trifft es wahrscheinlich.

Gruß

E.

Moin,

kein Problem ... Darüber hinaus macht es, denke ich, wenig Sinn, dem Leser vorzusagen; der Autor setzt sich auseinander, indem er schreibt, der Leser, indem er liest, schwankt, nachdenkt bzw. überlegt ...

Wie Nietzsche da reinpasst, weiß ich nicht, und ob er gerade hip, trendy, der letzte Schrei ist, keine Ahnung; glaube nicht, dass Ferdi mit seinem Gott-ist-tot-Distichon eine Nietzsche-Debatte anstoßen wollte. Aber in dieser Angelegenheit bin ich ja auch nur Leser ...

Grüßend

E.
 
Hallo Endeavour!

Gefühlt schriebe ich "spazieren", von der Bewegung her und weil es weniger hart klingt – kommt aber sicher nicht darauf an, und einem "stinkigen", sprich leicht unbotmäßigem Text wie diesem steht es vielleicht sogar.

Gruß,

Ferdi
 
Moin Endea, moin Mi, moin ihr Poeten,
ich sinnierte so vor mich hin und entdeckte an mir selbst, >>Blöd, schon länger streng riechend, verhindert zu sein. <<. Ich musste liefern, sollte quasi in 10 Minuten frisch gebügelt und geschniedelt im Auto sitzen, um zu erledigen, was erledigt werden muss. Da dachte ich zwangsläufig an dieses Epigramm. Ich fürchte, vor jeder notwendigen Dusche, werde ich zukünftig an dieses Distichion denken müssen.

Schön ists, wenns schön ist, im Sommer spaziern zu gehn, und entsprechend
Blöd, schon länger streng riechend, verhindert zu sein.

Dieses Epigramm könnte im Badezimmer hängen, als Spruch auf einem Holztäfelchen, an dem man nicht vorbeischauen kann, wenn man muss. >> Aber in dieser Angelegenheit bin ich ja auch nur Leser ...,<<, worin ich erkenne, die Bedeutungsschwere einer Silbe verändert die gesprochene Tonalität. Aber das nur am Rande, deine Noten stehen fest und sicher und jeder Leser geht da mit. Ein schönes Epigramm.

LG N

srry, moin ferdi.
 
Hallo Ferdi,

den entscheidenden Grund fürs "spaziern" hat Claudi ja schon in Sicher ist sicher dingfest gemacht, wenngleich amphibrachische Ausnahmen (wie in Deiner  Enumeratio) wohl doch eher die Regel bestätigen. Die Härte betreffend, passt das "spaziern" ebenso zu den durchaus schroffen Trochäen im Pentameter, hoffe ich.

Gruß

E.

Hallo Napo,

habe am längsten am Titel gesessen, um einer Körperhygiene-Lesart möglichst entgegenzuwirken. Seis drum. Und wenns hilft ...

Gruß

E.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Endeavour!

Hm, kommt sicher nicht darauf an, vor allem, weil man hier eben nur die Auswahl zwischen zwei Übeln hat, einem rythmischen und einem klanglichen; Voss hat sich bei Zusammenziehungen im Hexameter schon gegen "heil'ger" ausgesprochen, da wäre ihm wahrscheinlich auch schon dein "geh'n" suspekt gewesen, was für mich in Ordnung ist; aber "spazier'n" ist halt noch eine andere Nummer. Ich denke Amphibrachen vermeiden, wenn es geht, ist gut; aber hier legt sie die Vorlage ja mehr oder weniger an, und was soll man sich dann aufregen ...

Gruß,

Ferdi
 

Claudis Themen
Hallo Endeavour,

mich persönlich reizt das Thema nicht. Ich habe aber alle eure Spaziergangsideen gelesen und sende sonnige Grüße in die Runde! 😀

Ich finde, du hast mit deinem "spaziern" eine ganz eigene Note gefunden, bisschen schräg, doch durchaus witzig, sofern die Verkürzung auf einen besonders kurzen Spaziergang hindeutet. Am besten passen da natürlich das Pentagramm mit dem Biergarten, die Regenschirmvariante und der morgendliche Toilettengang ins Konzept.

Diese Version gefällt mir weniger gut, weil mir der metrische Gedanke allein nicht reicht, um die Verkürzung zu "spaziern" zu rechtfertigen. Hier bin ich eher bei Ferdi:

Ich denke Amphibrachen vermeiden, wenn es geht, ist gut; aber hier legt sie die Vorlage ja mehr oder weniger an, und was soll man sich dann aufregen ...

LG Claudi
 
Hallo Ferdi,

vermutlich haben wir uns beide für das kleinere Übel entschieden; aber wie "Lucky Jack" in Master and Commander so richtig sagt: Übel bleibt Übel. Und da Du den gerechten Zorn des Johann Heinrich Voss erwähnst: Andere (wie Georg Heym) haben sich anders (irgendwie seitenverkehrt) aus der Affäre gezogen: Die Schlepper zogen an. Des Rauches Mähne/Hing rußig nieder auf die öligen Wellen.

Gruß

E.

Hallo Claudi,

schade, dass Dich das Thema nicht reizt. Und doch: irgendwie verlockend, sich hier nicht entscheiden zu müssen.

Ansonsten schien auch dieses Distichon in einen Zyklus der problematischen, kurzen oder nur allzu kurzen Wege zu passen. Und trog der Schein? Anscheinend.

Gruß

E.
 
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