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Feedback jeder Art Hochnebel

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Grau und hoch
steht der Himmel
als weite Glocke ganz oben

Das matte Licht
strahlt kalt über die
schweigende Stadt

zeigt Schotter Kot Müll
dreckiges Grün hier und da
und schlapper Löwenzahn

Eine fette Ratte läuft
gemächlich
über die Brachfläche
wo sie vor einer ganzen Weile
die abgewrackten Gebäude
abgerissen haben

Wenn die Ratten tagsüber sichtbar sind
Haben sie unter der Erde keinen Platz mehr - kleine Weisheit des Augenblicks


Wüsste man es nicht besser
man wähnte sich in der Apokalypse
Wobei

so weit ist es nicht mehr bis zum Ende
oder…


Was fehlt, ist die Sonne


Aber dann, nach einer Weile bricht sie hervor
Ein leichtes Leuchten dort, wo sie steht,
hinter dem hohen Grau
Und sofort
beginnt sie zu strahlen -

die Welt

Der Duft der blühenden Bäume zieht durch die Straßen
Die Vögel drängen mit ihrem Gesang
nach vorn
und ein Schmetterling beweist

einmal mehr


die Schönheit der Welt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo !
Eine gefährliche Idee, durch Zerstörung eine bessere Welt zu schaffen.
Vom Menschen zu oft versucht, und misslungen.
Doch es gibt die Natur als Regulation.
Wie viel Zeit bleibt uns noch?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Vokala,
ich sage nicht, dass es eine gute Idee wäre, wenn die Menschheit sich selbst zerstörte. Aber sie tut es ja auch ohne meine Gedanken, quasi ganz von allein. Wieviel Zeit uns bleibt, hängt von uns selbst ab.
Grundsätzlich jedoch führt Zerstörung oft zu Erneuerung - ganz sachlich betrachtet. Beispiel: Ein Blitz schlägt in einen Baum ein, er bricht, vermodert, aus und in ihm entsteht neues Leben.
So funktioniert die Natur. Immer und überall.
Die Welt wäre besser dran ohne uns, so viel sei gesagt.
 
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