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Feedback jeder Art Homer auf Absinth (Dritter Teil)

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  • Darkjuls
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Götterchaos in drei Teilen (III)
Was vom Lärm bleibt: Nachhall, Kälte, ein letzter Funken.



Wenn das göttliche Getöse
endlich in sich zusammensackt,
bleibt über den Säulen
ein Nachhall,
dünn wie Restlicht
im ausgeatmeten Äther,
den keiner ordentlich verlassen hat.
Die Götter schweigen.
Zeus bleibt übrig,
den Blitz neben sich,
als wüsste selbst er
nicht mehr genau,
wofür er noch taugt.

Ein Rest von Ordnung
glimmt noch
im ausgekühlten Himmel,
mehr Gewohnheit als Größe,
ein Puls,
der nicht überzeugen will,
aber auch nicht ausgeht.
Vielleicht Hoffnung.
Vielleicht bloß
die alte Unsitte,
selbst dem Schaden
noch Form zu geben.

Und irgendwo
zwischen einem müden Stern
und einem Gott,
der seinen Einsatz verpasst hat,
streicht einer
dem Himmel die Falten glatt
und sieht sich kurz um,
als müsse auch das
noch abgenommen werden.
Jedes Epos
kann nicht nur lärmen.
Am Ende bleibt ihm
nichts Besseres übrig,
als einen kleinen Funken
durch die bittergrüne Nacht
zu tragen.


The throne of Olympus.png


Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)

Teil I
Teil II
 
Lieber Driekes, zu Deinen Zeilen habe ich folgende Gedanken:

Ich schwanke von Unordnung über Was ist und bleibt bis hin Das Leben geht weiter. Nun lässt sich der 3. Teil auch gut auf unser Leben übertragen.

Das Chaos, die wilden Jahre der Jugend, in denen uns manches zufällt und wir uns keine Gedanken über später machen, dann die Frage nach dem Was ist und bleibt in späteren Jahren, in denen wir unsere Erfahrungen gemacht und nicht jeden Traum verwirklichen konnten sowie bereits Verlust erfahren haben.

Schließlich und diese Stelle mag ich hier besonders:
streicht einer
dem Himmel die Falten glatt
und das Leben geht weiter, wenn wir als Sternenlicht am Himmelszelt leuchten.

Wichtig ist, dass wir gelebt und gewirkt haben. Wir hinterlassen Spuren, denn für einige uns nahestehende Menschen waren wir "Götter" und unsere Schwächen liebenswert. Unsere Ecken und Kanten machen uns aus. In unserem Leben beeinflussen wir uns gegenseitig. Wir bewirken schon durch den Gedankenaustausch etwas und natürlich durch unsere Taten.

So habe ich diesen Teil heute gelesen und auslegt. Nun stehen Deine Zeilen, lieber Driekes, unter Humor und Satire. Nicht nur die Götter müssen verrückt sein, sondern auch ich, da ich es vielleicht zu ernst nehme.(?)

Liebe Grüße Juls
 
  • Darkjuls
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