"Housten, wir haben ein Problem!"
Vor langer Zeit hatte die Sprache ein Problem. Hilflos stand sie da, weil sie es nicht benennen konnte. Sie versuchte dies und probierte das, doch nichts Gescheites kam dabei heraus. Buchstaben machten, was sie wollten, Wörter verliefen sich, so sehr, dass selbst der geduldige Satzbau stöhnte, obwohl der die verschiedensten Versionen an Verdrehungen gewohnt war. Was ihn am meisten plagte, waren die vielfältigen Bedeutungen einzelner Begriffe, und dabei war es egal, ob Hauptwort oder Tuwort. Die Artikel? Wer soll denn wissen, wann es heißt: der, die, das, ein, eine oder bei Fürwörtern, egal ob persönlich oder besitzergreifend: mein, dein, unser, aller? Immer wieder kann es, und kommt es auch, zu Verwechslungen. Ganz chaotisch wird es mit den Verhältnis-Wiewörtern: zu, zur, zum, nach, bei <- Fallstrick: Dialekt.
Ja, die Sprache hatte ein Problem und dachte nach. Sie hatte beobachtet, dass öfter das schriftlichen Wort besser ist als das gesprochene. Also wird Schreiben, das Mittel der Wahl sein. Es war das pure Chaos! Die Sprache hatte nicht bedacht, dass man hier nicht wie im gesprochenen Wort keine Buchstaben weglassen darf, dass man auf die Groß-Kleinschreibung achten muss, Komma hier und Komma da, auch mal einen Punkt setzen. Und, und, und so weiter. Regeln ohne Ende. Querdenken, das ist auch so ein Modewort. Wie soll man das tun, wenn die Hälfte im Satz fehlt? Es keine Hinweise gibt!
Dann hörte die Sprache von einer bahnbrechenden Möglichkeit, das alles zu beherrschen, um so ihrem sprachbegabten Anwender aus der Patsche zu helfen. Künstliche Intelligenz ist das Zauberwort. Gesagt – getan. Und das größte Chaos aller Zeiten nahm seinen Lauf, denn hier greift die Erkenntnis: KI ist nur so gut, wie man sie füttert.
© Monolith
Vor langer Zeit hatte die Sprache ein Problem. Hilflos stand sie da, weil sie es nicht benennen konnte. Sie versuchte dies und probierte das, doch nichts Gescheites kam dabei heraus. Buchstaben machten, was sie wollten, Wörter verliefen sich, so sehr, dass selbst der geduldige Satzbau stöhnte, obwohl der die verschiedensten Versionen an Verdrehungen gewohnt war. Was ihn am meisten plagte, waren die vielfältigen Bedeutungen einzelner Begriffe, und dabei war es egal, ob Hauptwort oder Tuwort. Die Artikel? Wer soll denn wissen, wann es heißt: der, die, das, ein, eine oder bei Fürwörtern, egal ob persönlich oder besitzergreifend: mein, dein, unser, aller? Immer wieder kann es, und kommt es auch, zu Verwechslungen. Ganz chaotisch wird es mit den Verhältnis-Wiewörtern: zu, zur, zum, nach, bei <- Fallstrick: Dialekt.
Ja, die Sprache hatte ein Problem und dachte nach. Sie hatte beobachtet, dass öfter das schriftlichen Wort besser ist als das gesprochene. Also wird Schreiben, das Mittel der Wahl sein. Es war das pure Chaos! Die Sprache hatte nicht bedacht, dass man hier nicht wie im gesprochenen Wort keine Buchstaben weglassen darf, dass man auf die Groß-Kleinschreibung achten muss, Komma hier und Komma da, auch mal einen Punkt setzen. Und, und, und so weiter. Regeln ohne Ende. Querdenken, das ist auch so ein Modewort. Wie soll man das tun, wenn die Hälfte im Satz fehlt? Es keine Hinweise gibt!
Dann hörte die Sprache von einer bahnbrechenden Möglichkeit, das alles zu beherrschen, um so ihrem sprachbegabten Anwender aus der Patsche zu helfen. Künstliche Intelligenz ist das Zauberwort. Gesagt – getan. Und das größte Chaos aller Zeiten nahm seinen Lauf, denn hier greift die Erkenntnis: KI ist nur so gut, wie man sie füttert.
© Monolith