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Nur Kommentar Ich wollte so viel mehr

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Tiefrotes Blut tropft von meinen Oberschenkeln und durchtränkt mein weißes Nachthemd.

Du hast mir genommen, was ich mir geschworen habe zu behalten.

Das Schlafzimmer riecht nach dem, was wir getan haben, und auch mein Bett ist noch warm von den Schatten unserer Körper.

Ich wollte, dass du mich berührst, ohne mich anzufassen. Aber du hast mir mit deiner Gier alles genommen.

Ich fühle mich ausgeschlachtet. Als hättest du mich Stück für Stück auseinandergerissen, bis nichts mehr von mir übrig ist.

Ich will dich so sehr verachten, aber ich begehre dich zu sehr, um dich gehen zu lassen.

Bitte komm zu mir zurück und nimm dir, was du brauchst.

Ich will dich und deine Liebe.

Und wenn sich Liebe so anfühlt, dann vergewaltige mich nochmal.

Ich werde sowieso sterben.
 
Hallo!

Das ist doch wirklich traurig - eigentlich ist alles schief gelaufen. Dabei sollten es schöne, zärtliche Momente werden.
Ob sich die Liebe da nicht an den Falschen klammert? Vergewaltigung kann doch kein Dauerzustand sein. Und auch ein Trennungsschmerz geht vorbei.

Mit nachdenklichen Grüßen, Herbert
 
Hallo,
Dein Text hat mich sehr berührt! Ich glaube, das LI weiß schon, was Liebe bedeutet, wird aber von dem Ereignis überrollt und hin und hergerissen zwischen Abscheu und Begehren gibt es sich selbst auf und sagt, es werde sowieso sterben…
Klar, wir sterben alle irgendwann, aber dazwischen gibt es so viel lebenswertes Leben, wenn man es schafft sich selbst treu zu bleiben und nach eigenem Gespür zu handeln. Ich wünsche dem LI Mut und Klarheit!

Liebe Grüße, Lizzy
 
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