Müssen Gedichte in Gold gekleidet sein um schön zu sein?
Kann etwas Einfaches sich aus seinem Kokon befreien, um sich zu entpuppen...
Kann etwas Unaussprechliches aus seiner Knechtschaft befreit werden...
um sich in ein Werk der Schönheit zu verwandeln?
Ich habe anmutige Worte gesehen, die sich kühn in die Lüfte erhoben, um weite Strecken zu fliegen, und nur kurz innehalten, um über den mit Holzspitzen verzierten Zaun zu tanzen, der ein rotes Backsteinhaus umgibt, in dem wir Tausende von Gedichten geschrieben haben, die von unseren befleckten Händen und dem Alltag geprägt sind.
Wann sind Gedichte hässlich? Wenn wir nicht mit ihnen einverstanden sind? Wenn sie uns aus unserer Komfortzone herausdrängen? Wenn sie schmerzhafte Wahrheiten vermitteln, die wir nicht bereit sind zu akzeptieren?
Wie viele Charaktere, Geschichten und Bilder haben darauf bestanden, aus uns hervorzubrechen, gefangen im Inneren, viel zu lange?
Wir alle pflanzen Worte in dieselbe Erde.
Wo die Sonne der Weisheit sie hervorlockt und Fiktion wie Wasserfälle auf den Garten regnen, während die Fantasie in der Kunst der vorbeiziehenden Wolken Gestalt annimmt und darauf wartet, von uns gelesen zu werden.
Für immer verbunden, all unsere Knochen zusammen, Seite an Seite auf dem Friedhof im fruchtbaren Boden der Poesie und des Lebens.
Vielleicht öffnet sich so im Dichter eine Tür wie der Mond, durch die die Toten eintreten und bitten „Bitte nimm deinen Kugelschreiber in die Hand.“ Und diese unerschütterliche, unendliche Überzeugung, das es von Bedeutung ist, was sie sagen wollen. Und wir versuchen, ihre Botschaft im Reich des Papiers zu übermitteln.
Denn wie sonst ließe sich der Krieg für eine Nacht unterbrechen, damit die Dorfbewohner aus ihren Kellern in das glitzernde Funkeln der Sterne schlüpfen können?
Sie haben vergessen, wie es sich anfühlt, unter all dieser leuchtender Stille zu stehen.
© Donna H.
17. Februar 2026
Kann etwas Einfaches sich aus seinem Kokon befreien, um sich zu entpuppen...
Kann etwas Unaussprechliches aus seiner Knechtschaft befreit werden...
um sich in ein Werk der Schönheit zu verwandeln?
Ich habe anmutige Worte gesehen, die sich kühn in die Lüfte erhoben, um weite Strecken zu fliegen, und nur kurz innehalten, um über den mit Holzspitzen verzierten Zaun zu tanzen, der ein rotes Backsteinhaus umgibt, in dem wir Tausende von Gedichten geschrieben haben, die von unseren befleckten Händen und dem Alltag geprägt sind.
Wann sind Gedichte hässlich? Wenn wir nicht mit ihnen einverstanden sind? Wenn sie uns aus unserer Komfortzone herausdrängen? Wenn sie schmerzhafte Wahrheiten vermitteln, die wir nicht bereit sind zu akzeptieren?
Wie viele Charaktere, Geschichten und Bilder haben darauf bestanden, aus uns hervorzubrechen, gefangen im Inneren, viel zu lange?
Wir alle pflanzen Worte in dieselbe Erde.
Wo die Sonne der Weisheit sie hervorlockt und Fiktion wie Wasserfälle auf den Garten regnen, während die Fantasie in der Kunst der vorbeiziehenden Wolken Gestalt annimmt und darauf wartet, von uns gelesen zu werden.
Für immer verbunden, all unsere Knochen zusammen, Seite an Seite auf dem Friedhof im fruchtbaren Boden der Poesie und des Lebens.
Vielleicht öffnet sich so im Dichter eine Tür wie der Mond, durch die die Toten eintreten und bitten „Bitte nimm deinen Kugelschreiber in die Hand.“ Und diese unerschütterliche, unendliche Überzeugung, das es von Bedeutung ist, was sie sagen wollen. Und wir versuchen, ihre Botschaft im Reich des Papiers zu übermitteln.
Denn wie sonst ließe sich der Krieg für eine Nacht unterbrechen, damit die Dorfbewohner aus ihren Kellern in das glitzernde Funkeln der Sterne schlüpfen können?
Sie haben vergessen, wie es sich anfühlt, unter all dieser leuchtender Stille zu stehen.
© Donna H.
17. Februar 2026