I / IV
Im Kern des Bösen
Die Gesetze der inneren Resonanz
Kein Lichtwurf ohne Flamme, die es nährt,
Kein Rost, der nicht vom Eisen erst gezehrt.
Was wir als „böse“ in die Welt benennen,
Ist nur das Gute, das wir nicht mehr erkennen.
Es war einst Liebe, die in Zwang umschlug,
Aus Gerechtigkeit entsprang erst Lug und Trug.
Ein Wunsch nach Sicherheit, der nun zur Fessel wird,
Ein guter Kern, der sich im Hass verirrt.
Es bricht nur, was schon war, entzwei,
Es braucht das Schöpferische stets dabei.
Es hat kein Eigenwesen, keine Macht,
Die nicht aus Raub am Licht erst erwacht.
Wer nicht nur straft, sondern den Defekt versteht,
Ist der, der heilend an die Wurzel geht.
Verantwortung bleibt schwer; die Tat besteht,
Doch Trost erwächst, wo man den Fehler späht.
Denn wenn das Böse nur Verderbnis ist,
Bleibt Gut das Maß, das du am Ende misst.
Im Kern des Bösen
Die Gesetze der inneren Resonanz
Kein Lichtwurf ohne Flamme, die es nährt,
Kein Rost, der nicht vom Eisen erst gezehrt.
Was wir als „böse“ in die Welt benennen,
Ist nur das Gute, das wir nicht mehr erkennen.
Es war einst Liebe, die in Zwang umschlug,
Aus Gerechtigkeit entsprang erst Lug und Trug.
Ein Wunsch nach Sicherheit, der nun zur Fessel wird,
Ein guter Kern, der sich im Hass verirrt.
Es bricht nur, was schon war, entzwei,
Es braucht das Schöpferische stets dabei.
Es hat kein Eigenwesen, keine Macht,
Die nicht aus Raub am Licht erst erwacht.
Wer nicht nur straft, sondern den Defekt versteht,
Ist der, der heilend an die Wurzel geht.
Verantwortung bleibt schwer; die Tat besteht,
Doch Trost erwächst, wo man den Fehler späht.
Denn wenn das Böse nur Verderbnis ist,
Bleibt Gut das Maß, das du am Ende misst.