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Feedback jeder Art In articulo mortis

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  • Driekes
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Kürzlich beobachtet: Sterben neben Alltagslachen.

Tragezelt.
Reißverschluss. Kunststoff.
Neon im Flur. Kalt.
Hände. Gurte. Griff.

Klemmbrett: Name. Uhrzeit. Haken.
Aufzug: Ping.
Schritte, die nichts erklären.

Gurtklick.
Funkknacken.
Atem im Flur.
Kein Wort.

Ein Laut von unten.
Junge Mutter. Baby.
Lachen.
Weiter.

Kurzes Blinzeln.
Dann: Schweigen.

1768835751203.png




Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)
 
Moin @Teddybär,

Siehe: Vanitas: Ultimo Ratio
und hier ein (noch-) Entwurf:


Vanitas Ultimo Ratio (als Freies Sonett)

Sie tragen sie hinaus.
Tragezelt. Reißverschluss. Kunststoffrascheln.
Im Hausflur Neon. Ein kurzer Zug kalter Luft.
Kein Pathos. Nur Arbeit.

Jemand sagt etwas ins Funkgerät.
Gummihandschuhe. Klemmbrett. Haken in Kästchen.
Der Aufzug piept, als wäre das der Takt.
Der Flur riecht nach Desinfektion und Januar.

Ich stehe da, zu viel Zeuge,
und denke: So endet also ein Körper: transportfähig.
So endet also ein Name: Akte, Uhrzeit, Unterschrift.

Dann unten: eine Tür.
Eine junge Mutter, ein Baby – dieses helle Lachen.
Und oben, für einen Hauch: ein Lid, als hörte es noch.

Wenn dir noch etwas einfällt, immer her damit 😎

LG, Driekes
 
Moin Teddy,

danke dir – genau das Feedback hilft. Und ja: „kurz, knapp, kalt“
ist bei mir in solchen Momenten Absicht. Ich wollte nicht „schön schreiben“,
sondern den Ablauf zeigen: Handgriffe, Geräusche, Protokollton.
Gerade diese Kühle hat mich in der beobachteten Szene getroffen –
und ich wollte, dass sie beim Lesen genauso spürbar wird.

Deine Krankenhaus-Erfahrung ist hart. Dieses „damit er niemanden stört“ ist wirklich unmenschlich – und trifft leider ziemlich genau den Nerv, den ich in dem Text meinte.

Freut mich sehr, dass die neue Version (noch am Werden)
für dich das Bild und die Atmosphäre öffnet.

LG, Driekes
 
  • Driekes
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