Kaktusterror in der Stadt
Achtung, Mitbürger und Mitbürgerinnen!
Wie uns heute berichtet wurde, ist am 27. Herbst dieses Jahres aus dem Kakteenhaus der städtischen Gewächshäuser ein Kaktus ausgebrochen.
Dabei handelt es sich um einen Kaktus der Familie „Kugulus stachelus“. Er ist circa 10 bis 80 cm groß und hat an beiden Seiten Arme.
Seit seinem Ausbruch terrorisiert er die Nachbarschaft. Er greift wahllos unschuldige, bunte Luftballons an und lässt sie einfach platzen. An Tagen, an denen er besonders blutrünstig ist, macht er auch Jagd auf Vögel und kleine Hunde.
Augenzeugen berichten, dass er dabei immer ein kleines Lied vor sich hersingt, wobei der Text unterschiedlich sein kann. Mal singt er: „…ich bin ein kleiner grüner Kaktus und stehe draußen am Balkon…“, oder: „…platz, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort…“, aber manchmal spielt er auch einfach nur: „…das Lied vom Tod“.
Die Fragen, die sich uns stellen, sind folgende:
Werden die Pflanzen in den Gewächshäusern artgerecht gehalten? Warum kam es zu der Eskalation von Gewalt? Wurden auch die Gärtner angegriffen? Oder hatte der Kaktus am Ende Hilfe von einem Insider?
Bold sprach wie immer zuerst mit dem Toten.
Bold: „Wie haben Sie den Überfall des Kaktus erlebt?“ Geplatzter Luftballon: „Es war schrecklich. Ich rollte so die Straße lang, nichts Böses ahnend. Da sprang er plötzlich aus dem Gebüsch und fiel über mich her. Ich war bis dahin ein farbenfroher und praller Luftballon, voller Luft und Energie. Und jetzt, sehen Sie mich an!!! Ich bin kaputt und habe auch meine Farbe verloren. Es ist furchtbar, es kann nicht sein, ich kann noch sein schadenfrohes und vom Wahnsinn entfachtes Gelächter hören. Und dann erst dieses Lied… Grauenvoll! Ich sage Ihnen, es war Grauenvoll!“ Bold: „Da sehen Sie es, liebe Leserinnen und Leser, der Kaktus ist eine Gefahr für die Nachbarschaft.“
Ein weiterer Toter berichtet.
Bold: „Wie haben Sie den Übergriff erlebt, als Hund von Frau Dinnebräu?“ Dackel von Frau Dinnebräu: „Wau wau wau wauuu.“ Bold: „Ach ja, Sie waren uns eine große Hilfe.“
Sie sehen, es ist wirklich sträflich und unverantwortbar, dass der Kaktus weiter frei durch unsere schöne Stadt ziehen kann.
Bold spricht auch mit dem anerkannten Pflanzenpsychologen Dr. Be. Ton.
Bold: „Dr. Ton, wie konnte so etwas Schreckliches denn eigentlich nur geschehen?“ Dr. Ton: „Naja, in der Bausubstanz des Kakteenhauses sind erhebliche Schäden im Fenster- und Dachbereich zu verzeichnen. Ich habe schon vor Jahren auf solche Dinge hingewiesen, nur wurde ich leider nicht an die entsprechenden Stellen vorgelassen.“ Bold: „Dann wäre dieses Schreckensszenario vermeidbar gewesen?“ Dr. Ton: „Ja, auf jeden Fall.“ Bold: „Wie kam es denn jetzt eigentlich in diesem speziellen Fall dazu, dass der Kaktus ausgebrochen ist?“ Dr Ton: „Naja, meine naheliegende Vermutung ist, dass von oben permanent Regenwasser auf die arme Pflanze getropft ist. Ich habe mir vor Ort die Umstände angesehen und muss sagen, dass an den verbleibenden Kakteen mitunter starke Tropfschäden erkennbar sind. Denn Sie müssen sich das mal vorstellen, was das für die Psyche der Pflanzen bedeutet, wenn ständig Wasser von oben auf sie herab tropft. So ein armes Geschöpf wie ein Kaktus kann da schwerwiegende geistige Schäden davontragen. Und wie in diesem Fall kann es dazu führen, dass er ausbricht und Luftballons, kleine Vögel und Hunde jagt.“ Bold: „Dann kann man also sagen, dass es durch einen Mangel an Wartung und finanziellen Mitteln zu diesem Ereignis gekommen ist?“ Dr. Ton: „Ja, hier wurden mal wieder wirtschaftliche Interessen der Stadt über das Allgemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger gestellt.“
Wieder andere berichten, dass er seit seinem Ausbruch erst richtig aufgeblüht ist.
Die städtischen Gewächshäuser nehmen nach wie vor keine Stellung zu dem Ausbruch und dem Verhalten ihrer Pflanzen. Lediglich eine schriftliche Mitteilung war zu erhalten. In der es nur heißt: „Unsere Pflanzen sind keine Gefahr für die Allgemeinheit.“
Was für ein Hohn! Was für eine inkompetente Fehleinschätzung der Sachlage! Erzählen Sie das den Opfern! Wie der Kaktus beweist, kann das so nicht stimmen.
Bis jetzt kam es Gott sei Dank noch nicht zu einem Ausbruch von fleischfressenden Pflanzen. Aber bei dem maroden Bauzustand der Gewächshäuser und der dazugehörigen Anzuchthäuser kann das nur noch eine Frage der Zeit sein, liebe Leserinnen und Leser.
Bold vermutet, dass es schon bald so weit sein könnte.
Und was dann??
Müssen wir uns dann alle mit Macheten bewaffnen, wenn wir in die Stadt gehen wollen?? Und wie ist das mit dem Waffenschutzgesetz zu vereinbaren?? Wozu brauchen Waffen eigentlich ein Schutzgesetz??? Fragen über Fragen, die auch eine weitere Folge von „Schweine im Weltall“ nicht beantworten wird.
Es ist ein Skandal, vergesst nicht, wo Ihr ihn zum ersten Mal gelesen habt:
bei Bold!
Bold! Der Meinungsmacher!
Achtung, Mitbürger und Mitbürgerinnen!
Wie uns heute berichtet wurde, ist am 27. Herbst dieses Jahres aus dem Kakteenhaus der städtischen Gewächshäuser ein Kaktus ausgebrochen.
Dabei handelt es sich um einen Kaktus der Familie „Kugulus stachelus“. Er ist circa 10 bis 80 cm groß und hat an beiden Seiten Arme.
Seit seinem Ausbruch terrorisiert er die Nachbarschaft. Er greift wahllos unschuldige, bunte Luftballons an und lässt sie einfach platzen. An Tagen, an denen er besonders blutrünstig ist, macht er auch Jagd auf Vögel und kleine Hunde.
Augenzeugen berichten, dass er dabei immer ein kleines Lied vor sich hersingt, wobei der Text unterschiedlich sein kann. Mal singt er: „…ich bin ein kleiner grüner Kaktus und stehe draußen am Balkon…“, oder: „…platz, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort…“, aber manchmal spielt er auch einfach nur: „…das Lied vom Tod“.
Die Fragen, die sich uns stellen, sind folgende:
Werden die Pflanzen in den Gewächshäusern artgerecht gehalten? Warum kam es zu der Eskalation von Gewalt? Wurden auch die Gärtner angegriffen? Oder hatte der Kaktus am Ende Hilfe von einem Insider?
Bold sprach wie immer zuerst mit dem Toten.
Bold: „Wie haben Sie den Überfall des Kaktus erlebt?“ Geplatzter Luftballon: „Es war schrecklich. Ich rollte so die Straße lang, nichts Böses ahnend. Da sprang er plötzlich aus dem Gebüsch und fiel über mich her. Ich war bis dahin ein farbenfroher und praller Luftballon, voller Luft und Energie. Und jetzt, sehen Sie mich an!!! Ich bin kaputt und habe auch meine Farbe verloren. Es ist furchtbar, es kann nicht sein, ich kann noch sein schadenfrohes und vom Wahnsinn entfachtes Gelächter hören. Und dann erst dieses Lied… Grauenvoll! Ich sage Ihnen, es war Grauenvoll!“ Bold: „Da sehen Sie es, liebe Leserinnen und Leser, der Kaktus ist eine Gefahr für die Nachbarschaft.“
Ein weiterer Toter berichtet.
Bold: „Wie haben Sie den Übergriff erlebt, als Hund von Frau Dinnebräu?“ Dackel von Frau Dinnebräu: „Wau wau wau wauuu.“ Bold: „Ach ja, Sie waren uns eine große Hilfe.“
Sie sehen, es ist wirklich sträflich und unverantwortbar, dass der Kaktus weiter frei durch unsere schöne Stadt ziehen kann.
Bold spricht auch mit dem anerkannten Pflanzenpsychologen Dr. Be. Ton.
Bold: „Dr. Ton, wie konnte so etwas Schreckliches denn eigentlich nur geschehen?“ Dr. Ton: „Naja, in der Bausubstanz des Kakteenhauses sind erhebliche Schäden im Fenster- und Dachbereich zu verzeichnen. Ich habe schon vor Jahren auf solche Dinge hingewiesen, nur wurde ich leider nicht an die entsprechenden Stellen vorgelassen.“ Bold: „Dann wäre dieses Schreckensszenario vermeidbar gewesen?“ Dr. Ton: „Ja, auf jeden Fall.“ Bold: „Wie kam es denn jetzt eigentlich in diesem speziellen Fall dazu, dass der Kaktus ausgebrochen ist?“ Dr Ton: „Naja, meine naheliegende Vermutung ist, dass von oben permanent Regenwasser auf die arme Pflanze getropft ist. Ich habe mir vor Ort die Umstände angesehen und muss sagen, dass an den verbleibenden Kakteen mitunter starke Tropfschäden erkennbar sind. Denn Sie müssen sich das mal vorstellen, was das für die Psyche der Pflanzen bedeutet, wenn ständig Wasser von oben auf sie herab tropft. So ein armes Geschöpf wie ein Kaktus kann da schwerwiegende geistige Schäden davontragen. Und wie in diesem Fall kann es dazu führen, dass er ausbricht und Luftballons, kleine Vögel und Hunde jagt.“ Bold: „Dann kann man also sagen, dass es durch einen Mangel an Wartung und finanziellen Mitteln zu diesem Ereignis gekommen ist?“ Dr. Ton: „Ja, hier wurden mal wieder wirtschaftliche Interessen der Stadt über das Allgemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger gestellt.“
Wieder andere berichten, dass er seit seinem Ausbruch erst richtig aufgeblüht ist.
Die städtischen Gewächshäuser nehmen nach wie vor keine Stellung zu dem Ausbruch und dem Verhalten ihrer Pflanzen. Lediglich eine schriftliche Mitteilung war zu erhalten. In der es nur heißt: „Unsere Pflanzen sind keine Gefahr für die Allgemeinheit.“
Was für ein Hohn! Was für eine inkompetente Fehleinschätzung der Sachlage! Erzählen Sie das den Opfern! Wie der Kaktus beweist, kann das so nicht stimmen.
Bis jetzt kam es Gott sei Dank noch nicht zu einem Ausbruch von fleischfressenden Pflanzen. Aber bei dem maroden Bauzustand der Gewächshäuser und der dazugehörigen Anzuchthäuser kann das nur noch eine Frage der Zeit sein, liebe Leserinnen und Leser.
Bold vermutet, dass es schon bald so weit sein könnte.
Und was dann??
Müssen wir uns dann alle mit Macheten bewaffnen, wenn wir in die Stadt gehen wollen?? Und wie ist das mit dem Waffenschutzgesetz zu vereinbaren?? Wozu brauchen Waffen eigentlich ein Schutzgesetz??? Fragen über Fragen, die auch eine weitere Folge von „Schweine im Weltall“ nicht beantworten wird.
Es ist ein Skandal, vergesst nicht, wo Ihr ihn zum ersten Mal gelesen habt:
bei Bold!
Bold! Der Meinungsmacher!