Schlaf, mein süßes Kindelein,
diese Nacht gehört dir allein,
verlier dich in den Träumen,
die deine Kindheit säumen;
Denn kaum warst du geboren,
sind sie auch schon verloren,
je mehr die Jahre reifen,
so mehr lässt du sie schleifen;
Du musst lernen, wie man liebt,
verflucht, verzweifelt, vergibt,
das dich Schein und Sein betrügt
und sich der Mensch selbst belügt;
Der Herbst, er wartet schon,
gleich ob Tochter oder Sohn,
trocknes Laub verweht der Wind,
ja, auch du verblühst, mein Kind;
diese Nacht gehört dir allein,
verlier dich in den Träumen,
die deine Kindheit säumen;
Denn kaum warst du geboren,
sind sie auch schon verloren,
je mehr die Jahre reifen,
so mehr lässt du sie schleifen;
Du musst lernen, wie man liebt,
verflucht, verzweifelt, vergibt,
das dich Schein und Sein betrügt
und sich der Mensch selbst belügt;
Der Herbst, er wartet schon,
gleich ob Tochter oder Sohn,
trocknes Laub verweht der Wind,
ja, auch du verblühst, mein Kind;