Königsflügel
Ein jeder Ton ein tiefes Beben,
ein Urstrom, der mein Sein durchdringt.
Was ich erfühle, was ich schreibe,
von schweren Schleiern sanft umringt.
Inmitten dieser Flut aus Klängen,
die hell mein Innerstes entflammt,
spür ich die Eine, die Besond’re,
die meinem Herzen eingebrannt.
Ich fliege durch den Raum der Sterne,
wo Welten im Vorübergehn,
auf Königsflügeln stolz erhoben,
im wilden Tanz des Kosmos stehn.
Ein Blick aus deinen Feenaugen
bricht jede irdische Gewalt,
weil dein unendlich reines Wesen
als Macht durch das Universum hallt.
Doch stürz ich tief in jenen Abgrund,
wo dunkelblau die Flut erzittert,
von deinen Tränen schwer durchtränkt,
vom Schicksal stürmisch eingewittert.
Die Urgewalt von tausend Sonnen
ist nichts gegen das innere Licht,
das tief im kalten Meeresgrunde
als Wunder durch die Wellen bricht.
Die Erde weicht, die Welten schwinden,
die Wirklichkeit verliert ihr Recht.
Ein Träumer steh ich, hoffnungslos,
in einem lichten, Gottgeflecht.
Es schmerzt das Wort, es ringt die Hand,
zu greifen, was unfassbar bleibt,
weil diese Liebe, wahr und rein,
sich selbst in meine Seele schreibt.
Ein jeder Ton ein tiefes Beben,
ein Urstrom, der mein Sein durchdringt.
Was ich erfühle, was ich schreibe,
von schweren Schleiern sanft umringt.
Inmitten dieser Flut aus Klängen,
die hell mein Innerstes entflammt,
spür ich die Eine, die Besond’re,
die meinem Herzen eingebrannt.
Ich fliege durch den Raum der Sterne,
wo Welten im Vorübergehn,
auf Königsflügeln stolz erhoben,
im wilden Tanz des Kosmos stehn.
Ein Blick aus deinen Feenaugen
bricht jede irdische Gewalt,
weil dein unendlich reines Wesen
als Macht durch das Universum hallt.
Doch stürz ich tief in jenen Abgrund,
wo dunkelblau die Flut erzittert,
von deinen Tränen schwer durchtränkt,
vom Schicksal stürmisch eingewittert.
Die Urgewalt von tausend Sonnen
ist nichts gegen das innere Licht,
das tief im kalten Meeresgrunde
als Wunder durch die Wellen bricht.
Die Erde weicht, die Welten schwinden,
die Wirklichkeit verliert ihr Recht.
Ein Träumer steh ich, hoffnungslos,
in einem lichten, Gottgeflecht.
Es schmerzt das Wort, es ringt die Hand,
zu greifen, was unfassbar bleibt,
weil diese Liebe, wahr und rein,
sich selbst in meine Seele schreibt.