Leben oder Tod
1
Ein Raum liegt still zwischen den Jahren,
ein Ort, der weder Licht noch Ende kennt.
Ich spüre Schritte, die mich tragen,
doch weiß nicht, wer sie in die Tiefe lenkt.
2
Die Luft ist kühl, als wär sie alt,
ein Rest von Ordnung hängt im Stein.
Ein Zeichen flimmert, schwach und kalt,
als wollte es ein letzter Hinweis sein.
3
Ein Tisch steht da, von Staub bedeckt,
als hätte jemand hier gewartet.
Ein leises Beben, kaum entdeckt,
erzählt von dem, was einst gestartet.
4
Ein Schatten lehnt am Türrahmen,
er sieht mich an, doch ohne Drang.
Er wirkt wie einer meiner Ahnen,
der mich begleitet - lebenslang.
5
Er zeigt mir Wege, die sich teilen,
ein Pfad ins Licht, ein Pfad zurück.
Ich spüre, wie die Räume eilen,
als suchten sie nach neuem Glück.
6
Ein Hauch von Leben streift mein Ohr,
ein Ton, der kaum die Stille bricht.
Ich frage mich, was war zuvor,
und ob der Schatten dieses Wissen spricht.
7
Ein Riss im Boden glimmt wie Glut,
ein fremdes Leuchten, tief und fern.
Vielleicht ein Rest von alter Flut,
vielleicht ein Zeichen irgendeines Sterns.
8
Ich trete näher, ohne Hast,
der Schatten folgt, doch bleibt er sacht.
Ich spüre, wie mich etwas fasst,
ein sanfter Zug aus einer Nacht.
9
Dann öffnet sich ein schmaler Spalt,
ein Raum dahinter, kaum erkannt.
Er wirkt wie Leben - jung und alt -
ein Ort, der mich mit sich verband.
10
Ich bleibe stehen, atme leis,
der Schatten wartet, ohne Wort.
Ich wähle nicht, ich lasse’s kreis’n,
und finde mich an einem neuen Ort.
1
Ein Raum liegt still zwischen den Jahren,
ein Ort, der weder Licht noch Ende kennt.
Ich spüre Schritte, die mich tragen,
doch weiß nicht, wer sie in die Tiefe lenkt.
2
Die Luft ist kühl, als wär sie alt,
ein Rest von Ordnung hängt im Stein.
Ein Zeichen flimmert, schwach und kalt,
als wollte es ein letzter Hinweis sein.
3
Ein Tisch steht da, von Staub bedeckt,
als hätte jemand hier gewartet.
Ein leises Beben, kaum entdeckt,
erzählt von dem, was einst gestartet.
4
Ein Schatten lehnt am Türrahmen,
er sieht mich an, doch ohne Drang.
Er wirkt wie einer meiner Ahnen,
der mich begleitet - lebenslang.
5
Er zeigt mir Wege, die sich teilen,
ein Pfad ins Licht, ein Pfad zurück.
Ich spüre, wie die Räume eilen,
als suchten sie nach neuem Glück.
6
Ein Hauch von Leben streift mein Ohr,
ein Ton, der kaum die Stille bricht.
Ich frage mich, was war zuvor,
und ob der Schatten dieses Wissen spricht.
7
Ein Riss im Boden glimmt wie Glut,
ein fremdes Leuchten, tief und fern.
Vielleicht ein Rest von alter Flut,
vielleicht ein Zeichen irgendeines Sterns.
8
Ich trete näher, ohne Hast,
der Schatten folgt, doch bleibt er sacht.
Ich spüre, wie mich etwas fasst,
ein sanfter Zug aus einer Nacht.
9
Dann öffnet sich ein schmaler Spalt,
ein Raum dahinter, kaum erkannt.
Er wirkt wie Leben - jung und alt -
ein Ort, der mich mit sich verband.
10
Ich bleibe stehen, atme leis,
der Schatten wartet, ohne Wort.
Ich wähle nicht, ich lasse’s kreis’n,
und finde mich an einem neuen Ort.