Leben
1
Die Hindernisse zu umgehen,
Gelang bisher ganz fabelhaft.
Doch diesmal ist etwas geschehen,
Was in ihm große Zweifel schafft.
Zu steil prangt vor ihm eine Mauer,
Daneben tief ein Abgrund gähnt.
‘ne Möwe hockt stolz auf der Lauer,
Weil sie sich als Gewinner wähnt.
Verzweifelt klappert seine Schere,
Auf einmal steigt die Flut im Nu.
Die Hoffnung liegt im nahen Meere.
Er krebst erleichtert darauf zu.
2
Im weißen Arztgewande brütend
Steht da ein Mensch in sich gewandt.
Sein Selbstbewusstein macht mich wütend,
Weil er wohl mein Versteck schon fand.
Mich zu bezwingen scheint sein Streben,
Voll Zuversicht ist sein Gesicht.
Er trachtet stark nach meinem Leben.
Nur ganz so leicht gelingt das nicht.
Es gilt nur noch zu überlegen,
Wie komm ich weg von diesem Ort.
Mich ganz woanders hinbewegen?
Die Kinder sind ja auch schon dort.
3
Ich bin nicht nur einer, ich habe ihn auch
Und finde das gar nicht sympathisch.
Denn dieser zu viel, das sagt mir mein Bauch,
Macht alles so sehr problematisch.
Gemein ist, dass er mich bisher nicht sehr stört.
Er gibt sich als stiller Geselle.
Doch da er bald rücksichtslos alleszerstört,
Beginnt gleich der Kampf auf der Stelle.
Ich danke den Helfern, sie bieten sich an,
Den lästigen Gast schnell zu meucheln.
Zusammen vereint machen wir uns daran.
Ich freu mich, ganz ohne zu heucheln.
1
Die Hindernisse zu umgehen,
Gelang bisher ganz fabelhaft.
Doch diesmal ist etwas geschehen,
Was in ihm große Zweifel schafft.
Zu steil prangt vor ihm eine Mauer,
Daneben tief ein Abgrund gähnt.
‘ne Möwe hockt stolz auf der Lauer,
Weil sie sich als Gewinner wähnt.
Verzweifelt klappert seine Schere,
Auf einmal steigt die Flut im Nu.
Die Hoffnung liegt im nahen Meere.
Er krebst erleichtert darauf zu.
2
Im weißen Arztgewande brütend
Steht da ein Mensch in sich gewandt.
Sein Selbstbewusstein macht mich wütend,
Weil er wohl mein Versteck schon fand.
Mich zu bezwingen scheint sein Streben,
Voll Zuversicht ist sein Gesicht.
Er trachtet stark nach meinem Leben.
Nur ganz so leicht gelingt das nicht.
Es gilt nur noch zu überlegen,
Wie komm ich weg von diesem Ort.
Mich ganz woanders hinbewegen?
Die Kinder sind ja auch schon dort.
3
Ich bin nicht nur einer, ich habe ihn auch
Und finde das gar nicht sympathisch.
Denn dieser zu viel, das sagt mir mein Bauch,
Macht alles so sehr problematisch.
Gemein ist, dass er mich bisher nicht sehr stört.
Er gibt sich als stiller Geselle.
Doch da er bald rücksichtslos alleszerstört,
Beginnt gleich der Kampf auf der Stelle.
Ich danke den Helfern, sie bieten sich an,
Den lästigen Gast schnell zu meucheln.
Zusammen vereint machen wir uns daran.
Ich freu mich, ganz ohne zu heucheln.