Aktuelles
Gedichte lesen und kostenlos veröffentlichen auf Poeten.de

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Feedback jeder Art Leere Menge

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • gummibaum
    letzte Antwort
  • 6
    Antworten
  • 87
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Andre Mengen, große, kleine,
sind im Innern nie alleine.
Bergen in sich wohl getrennte,
definierte Elemente.

Meine Innereien pflegen
sich durch gar nichts festzulegen,
sind, was sie nicht sind, und zieren
sich damit, sich zu negieren.

Zwischen der geschweiften Klammer
liegt nur eine leere Kammer,
doch, obzwar ich was entbehre,
ehre ich auch diese Leere.

Finde Platz in jeder Menge,
ohne Inhalt keine Enge,
überall bin ich enthalten
und kann dort mein Nichts entfalten.

Dennoch bin ich stets nur eine,
immer ich und so wie keine.
Leute, ich bin selbstverliebt,
weil es mich nur einmal gibt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Gummibaum,

eine leere Menge so wirklich richtig zu begreifen ist ja schon nicht einfach und dann noch ein Gedicht darüber zu schreiben, ist ja noch herausfordernder. Aber dir ist es prima gelungen, finde ich. Mir gefällt es jedenfalls. 😁
Toll wie du dich in das Nichts hineinversetzt hast.

Sehr gern gelesen
LG Wilde Rose
 
Lieber Gummibaum,

da haben wir's, schon wieder falsch ....
Wie Cornelius schreibt, ist eine leere Menge nicht Nichts .
Ich korrigiere mich, toll wie du dich in leeres Gefäß hineinversetzt hast, das noch nicht mal die Null enthält.
😁

LG Wilde Rose
 
Ganz herzlichen Dank für eure Likes.


Liebe Wilde Rose,
wie schön, dass du dich mit einer so verständnisvollen Antwort zu dem Thema geäußert (und deinen Kommentar durch eine kritische Ausgabe letzter Hand ergänzt) hast. Danke auch für dein Lob des Gedichts. Ich ging ja von den mathematischen Definitionen aus und kam zwingend zu einer Persönlichkeit, die mir gefiel.

Lieber Cornelius,
danke für dein gutes Urteil über das Gedicht und deine Erläuterungen zu einer Denkfigur, die durch die leere Klammer banal erscheint, jedoch sehr wohl ontologische Tiefe besitzt.

Euch liebe Grüße von
g
 
  • gummibaum
    letzte Antwort
  • 6
    Antworten
  • 87
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Zurück
Oben