Bin meiner Zeit entwachsen.
Weiß gar nicht, wann das war.
War gestern doch erst zwanzig.
Nun hab ich graues Haar.
Versteh die Welt kaum mehr,
denn was ich ward gelehrt
von Sinn, von gut und recht
ist heute nichts mehr wert.
Ich weine den leichten Tagen nach.
Dem froh beschwingten Gang,
dem hellen Licht, dem Himmelsblau.
Mein Weg ist nicht mehr lang.
Hab irgendwann vergessen
wie es war, sehr jung zu sein,
mit Träumen aufzufliegen
in Sehnsucht ganz allein.
Hör Lachen von Verliebten
in einer Sommernacht.
Da hat mein müdes Herz
sich plötzlich aufgemacht.
Ich weine den leichten Tagen nach
dem süßen Duft im Mai
und denk dabei so gerne
an manche Liebelei.
Schau ich in stiller Stunde
auf meines Lebens Kranz
gewunden mir vom Schicksal
aus Alltag und etwas Glanz,
mein ich, dass gestern heute ist
und morgen wohnt schon drin,
denn in der Zeiten Strom
hat Menschenmaß nicht Sinn.
Ich weine den leichten Tagen nach
und jedem schönen Augenblick
Ich wünschte mir das Morgenrot
und fließend Sommergold zurück.
Nun habe ich viel Ruhe
Habe längst mein Haus bestellt,
worin ein Reigen aus Gespenstern
sich mir schweigend zugesellt.
Mir ist zu kalt und viel zu laut.
Verstehe die Welt nicht mehr.
Und als ich still um mich geschaut
war mancher Platz schon leer.
Ich weine den leichten Tagen nach.
Der Heiterkeit, frohem Gesang,
dem zarten Schmelz der Jugendzeit
Mein Weg ist nicht mehr lang.
© Jutta Gornik
Musik generiert mi Suno AI
Weiß gar nicht, wann das war.
War gestern doch erst zwanzig.
Nun hab ich graues Haar.
Versteh die Welt kaum mehr,
denn was ich ward gelehrt
von Sinn, von gut und recht
ist heute nichts mehr wert.
Ich weine den leichten Tagen nach.
Dem froh beschwingten Gang,
dem hellen Licht, dem Himmelsblau.
Mein Weg ist nicht mehr lang.
Hab irgendwann vergessen
wie es war, sehr jung zu sein,
mit Träumen aufzufliegen
in Sehnsucht ganz allein.
Hör Lachen von Verliebten
in einer Sommernacht.
Da hat mein müdes Herz
sich plötzlich aufgemacht.
Ich weine den leichten Tagen nach
dem süßen Duft im Mai
und denk dabei so gerne
an manche Liebelei.
Schau ich in stiller Stunde
auf meines Lebens Kranz
gewunden mir vom Schicksal
aus Alltag und etwas Glanz,
mein ich, dass gestern heute ist
und morgen wohnt schon drin,
denn in der Zeiten Strom
hat Menschenmaß nicht Sinn.
Ich weine den leichten Tagen nach
und jedem schönen Augenblick
Ich wünschte mir das Morgenrot
und fließend Sommergold zurück.
Nun habe ich viel Ruhe
Habe längst mein Haus bestellt,
worin ein Reigen aus Gespenstern
sich mir schweigend zugesellt.
Mir ist zu kalt und viel zu laut.
Verstehe die Welt nicht mehr.
Und als ich still um mich geschaut
war mancher Platz schon leer.
Ich weine den leichten Tagen nach.
Der Heiterkeit, frohem Gesang,
dem zarten Schmelz der Jugendzeit
Mein Weg ist nicht mehr lang.
© Jutta Gornik
Musik generiert mi Suno AI