Nach 20 Jahren hab ich mich nochmal daran versucht ein Gedicht zu schreiben über eine Person die mich die letzten 14 Jahre sehr geprägt hat. Mir ist bewusst, dass die Metrik variiert, aber der Rhythmus und Lesefluss ist meiner Meinung nach trotzdem flüssig.
Mai 2012
Zweitausendzwölf, es war im Mai.
Die Geschichte begann nun für uns zwei
Es war aufregend, wild, war frisch verliebt
in blauen Augen so endlos vertieft
Ich sah dich an und wollt dich so sehr
Doch irgendwas fremdes wog in mir schwer
Ich schenkte dir Küsse, aber keine Hand
blieb emotional fern mit stillem Abstand
Ich hielt dich hin: „Gib mir noch Zeit“
Für tiefe Bindung noch nicht bereit
Und die Jahre vergingen nach und nach
Doch keine Antwort, die deiner Hoffnung entsprach
Du gabst mir Zeit, hast Lösung gesucht
Und ich jeden Konflikt aufs Neue verflucht
Hab mich dann erneut mit Stille bedeckt
Und mich vor allen Problemen versteckt
Ich las deine Briefe wieder und wieder
Aber Feigheit rang jedes Wort nieder
Stattdessen baute ich Mauern aus Schweigen
Konnt meine Schwächen niemandem zeigen
Du suchtest Nähe, Geborgenheit
Ich war für dich da zu jeder Zeit
Doch mochte ich mich nicht fester binden
Versuchte noch weitere Zeit zu schinden
Selten haben wir richtig gesprochen
Meist lautlos die Zweisamkeit schlicht genossen
Und so blieb ein Nebel aus fahlem Licht
Ich bitte dich vergiss mich nicht
Ich wollt dir nie weh tun, das war nicht mein Plan
Hab es durch mein Schweigen trotzdem getan
Unsere Narben sind bis heute geblieben
Die Wunden geheilt, durch das was wir schrieben
Nicht alles war Schmerz, nicht alles war Last
Ich halt die Momente, die du geschenkt hast
Höhen und Tiefen gemeinsam erfahrn
Werd dich im Herzen für immer bewahrn
Nach 14 Jahren bist du nun fort,
jeder von uns an seinem eigenen Ort.
Ich wünsch dir das Beste und viel Glück,
Auch wenn mein Herz dich gern hätt zurück.
Vielleicht in paar Jahren treffen wir uns neu
Zwei Menschen, sich grüßend ganz ohne Scheu
Glücklich im Hier und glücklich im Jetzt
Mit Narben im Herzen, doch nicht mehr verletzt.
Wir gehen nun eigene, andere Wege
Während ich weiterhin überlege
Ob dieser Abschied das Richtige war
Oder ich trauere Jahr für Jahr
Zweitausendzwölf, es war im Mai.
Die Geschichte begann nun für uns zwei
Es war aufregend, wild, war frisch verliebt
in blauen Augen so endlos vertieft
Ich sah dich an und wollt dich so sehr
Doch irgendwas fremdes wog in mir schwer
Ich schenkte dir Küsse, aber keine Hand
blieb emotional fern mit stillem Abstand
Ich hielt dich hin: „Gib mir noch Zeit“
Für tiefe Bindung noch nicht bereit
Und die Jahre vergingen nach und nach
Doch keine Antwort, die deiner Hoffnung entsprach
Du gabst mir Zeit, hast Lösung gesucht
Und ich jeden Konflikt aufs Neue verflucht
Hab mich dann erneut mit Stille bedeckt
Und mich vor allen Problemen versteckt
Ich las deine Briefe wieder und wieder
Aber Feigheit rang jedes Wort nieder
Stattdessen baute ich Mauern aus Schweigen
Konnt meine Schwächen niemandem zeigen
Du suchtest Nähe, Geborgenheit
Ich war für dich da zu jeder Zeit
Doch mochte ich mich nicht fester binden
Versuchte noch weitere Zeit zu schinden
Selten haben wir richtig gesprochen
Meist lautlos die Zweisamkeit schlicht genossen
Und so blieb ein Nebel aus fahlem Licht
Ich bitte dich vergiss mich nicht
Ich wollt dir nie weh tun, das war nicht mein Plan
Hab es durch mein Schweigen trotzdem getan
Unsere Narben sind bis heute geblieben
Die Wunden geheilt, durch das was wir schrieben
Nicht alles war Schmerz, nicht alles war Last
Ich halt die Momente, die du geschenkt hast
Höhen und Tiefen gemeinsam erfahrn
Werd dich im Herzen für immer bewahrn
Nach 14 Jahren bist du nun fort,
jeder von uns an seinem eigenen Ort.
Ich wünsch dir das Beste und viel Glück,
Auch wenn mein Herz dich gern hätt zurück.
Vielleicht in paar Jahren treffen wir uns neu
Zwei Menschen, sich grüßend ganz ohne Scheu
Glücklich im Hier und glücklich im Jetzt
Mit Narben im Herzen, doch nicht mehr verletzt.
Wir gehen nun eigene, andere Wege
Während ich weiterhin überlege
Ob dieser Abschied das Richtige war
Oder ich trauere Jahr für Jahr