Der Mensch ist ein Schwarm aus Signalen,
der Körper ist die Inbox:
Vibrationen im Gewebe,
Aufleuchten im Blut,
ein Ping, der sagt: Reagier.
Wir wollen alles zugleich:
Upgrade, Rausch, Ruhe.
Sinn als Kurz-Check
zwischen zwei Atemzügen,
bevor das nächste Fenster aufspringt.
Manche werden still im Weniger,
andere scrollen sich müde
und nennen es Leben.
Reichtum ist ein Gerücht.
Was zählt, sitzt tiefer —
unterhalb der Stimme,
dort, wo Entscheidungen entstehen,
wenn niemand zusieht:
im Halbdunkel,
mit leerem Akku.
In uns:
ein Algorithmus aus Licht,
der Arbeit braucht, Reibung,
und manchmal nur
einen Menschen, der sagt:
Bleib kurz hier.
Und daneben:
ein Bug im Code,
winzig, charmant,
der sich großspielt,
wenn wir uns schämen
und ihn füttern.
Gute Impulse wachsen leise.
Schlechte haben Autoplay.
Beide wollen Bildschirmzeit,
beide kennen die Stellen,
wo wir dünn sind.
Das Gute belohnt sich selbst,
indem es bleibt.
Das Schlechte bestraft sich selbst,
indem es frisst —
erst Zeit, dann Schlaf,
dann Namen für die Dinge.
Und wir?
Wir hinterlassen Muster:
keine Blumen —
Spuren im System,
die noch glimmen,
wenn wir längst offline sind.
Vielleicht reicht das:
ein Rest Wärme
im kalten Licht.
der Körper ist die Inbox:
Vibrationen im Gewebe,
Aufleuchten im Blut,
ein Ping, der sagt: Reagier.
Wir wollen alles zugleich:
Upgrade, Rausch, Ruhe.
Sinn als Kurz-Check
zwischen zwei Atemzügen,
bevor das nächste Fenster aufspringt.
Manche werden still im Weniger,
andere scrollen sich müde
und nennen es Leben.
Reichtum ist ein Gerücht.
Was zählt, sitzt tiefer —
unterhalb der Stimme,
dort, wo Entscheidungen entstehen,
wenn niemand zusieht:
im Halbdunkel,
mit leerem Akku.
In uns:
ein Algorithmus aus Licht,
der Arbeit braucht, Reibung,
und manchmal nur
einen Menschen, der sagt:
Bleib kurz hier.
Und daneben:
ein Bug im Code,
winzig, charmant,
der sich großspielt,
wenn wir uns schämen
und ihn füttern.
Gute Impulse wachsen leise.
Schlechte haben Autoplay.
Beide wollen Bildschirmzeit,
beide kennen die Stellen,
wo wir dünn sind.
Das Gute belohnt sich selbst,
indem es bleibt.
Das Schlechte bestraft sich selbst,
indem es frisst —
erst Zeit, dann Schlaf,
dann Namen für die Dinge.
Und wir?
Wir hinterlassen Muster:
keine Blumen —
Spuren im System,
die noch glimmen,
wenn wir längst offline sind.
Vielleicht reicht das:
ein Rest Wärme
im kalten Licht.