Ein Ritter sei von hohem Adel,
bei jedem Kampf ohn' Furcht und Tadel,
ob mit dem Schwert, ob mit den Worten,
beschützend wacht er an den Pforten.
Dem Burgfräulein, der Treu' zuliebe,
behütet eisern er die Triebe,
will er zu fremden Ufern eilen,
um dort oft länger zu verweilen.
Auf seinen weit entfernten Reisen,
kann er stets ihre Tugend preisen,
die, wohl verwahrt mit seinem Siegel,
verschließt er hinter Schloss und Riegel.
Nur dies erscheint ihm angemessen,
doch kürzlich hatte er vergessen,
den einen Schlüssel mitzubringen,
dann hörte er die Englein singen.
Sie wartet mit dem Nudelholz,
das sich mit seinem Kopf verschmolz,
und jetzt steht diesem armen Tor
erneut ein harter Kampf bevor.
10.03.2026
bei jedem Kampf ohn' Furcht und Tadel,
ob mit dem Schwert, ob mit den Worten,
beschützend wacht er an den Pforten.
Dem Burgfräulein, der Treu' zuliebe,
behütet eisern er die Triebe,
will er zu fremden Ufern eilen,
um dort oft länger zu verweilen.
Auf seinen weit entfernten Reisen,
kann er stets ihre Tugend preisen,
die, wohl verwahrt mit seinem Siegel,
verschließt er hinter Schloss und Riegel.
Nur dies erscheint ihm angemessen,
doch kürzlich hatte er vergessen,
den einen Schlüssel mitzubringen,
dann hörte er die Englein singen.
Sie wartet mit dem Nudelholz,
das sich mit seinem Kopf verschmolz,
und jetzt steht diesem armen Tor
erneut ein harter Kampf bevor.
10.03.2026