Ein Spaziergang durch die Nacht.
Inmitten der Großstadt.
Ein Park.
Schwarz ist die Nacht.
Kein Auto – kein Mensch.
So, als wäre ich der Letzte.
Mit beklemmender Brust laufe ich entlang des großen Parks.
Dunkle Baumgipfel wiegen sich leise im Wind.
Eine Laterne leuchtet schwach wie ein sterbendes Glühwürmchen.
Die Stille, so ungewohnt – nachts um halb drei.
Ein unsichtbarer Dirigent erhebt seinen Taktstock.
Plötzlich – ein Konzert zerreißt die Stille.
Zarte Vogelmelodien im leichten Wind.
Mein Herz, berührt vom Zauber der Natur,
schlägt in Freude einen neuen Takt.
Die Sängerin, eine Nachtigall, unsichtbar am Rande im Dickicht.
Ich bleibe stehen.
Höre zu.
Spüre ein Lächeln in meinem Gesicht.
Das klare Trällern erhellt meine Seele und mit ihr freudig die Nacht.
Ein Hauch von Romantik liegt in der Luft und streichelt mein beschwertes Herz.
Ich gehe weiter.
Lausche noch aus der Ferne. Zum Abschied erklingt noch leise eine Zugabe von ihr.
Adieu, Sängerin der Nacht.
(C) bifiberlin / Werner Borsich
Inmitten der Großstadt.
Ein Park.
Schwarz ist die Nacht.
Kein Auto – kein Mensch.
So, als wäre ich der Letzte.
Mit beklemmender Brust laufe ich entlang des großen Parks.
Dunkle Baumgipfel wiegen sich leise im Wind.
Eine Laterne leuchtet schwach wie ein sterbendes Glühwürmchen.
Die Stille, so ungewohnt – nachts um halb drei.
Ein unsichtbarer Dirigent erhebt seinen Taktstock.
Plötzlich – ein Konzert zerreißt die Stille.
Zarte Vogelmelodien im leichten Wind.
Mein Herz, berührt vom Zauber der Natur,
schlägt in Freude einen neuen Takt.
Die Sängerin, eine Nachtigall, unsichtbar am Rande im Dickicht.
Ich bleibe stehen.
Höre zu.
Spüre ein Lächeln in meinem Gesicht.
Das klare Trällern erhellt meine Seele und mit ihr freudig die Nacht.
Ein Hauch von Romantik liegt in der Luft und streichelt mein beschwertes Herz.
Ich gehe weiter.
Lausche noch aus der Ferne. Zum Abschied erklingt noch leise eine Zugabe von ihr.
Adieu, Sängerin der Nacht.
(C) bifiberlin / Werner Borsich