Schon länger merkte sie ihren Verfolger. Sie musste sich nicht umdrehen, um ihn zu sehen, sie spürte jenen und dessen Atmung täglich in ihren Nacken.
Wo auch immer sie war, er war mit ihr- sei es beim Frühstück oder in der Bar, der schwarze Schatten gesellte sich ungefragt dazu ohne etwas zu sagen und umarmte sie. Er umschließte ihren ganzen Körper mit seiner Gestalt und griff ihre Silhouette so fest, als wolle er eins mit ihr sein. Doch sie wehrte sich schreiend und erschöpft während sie nach etwas Licht suchte, um dieser Schwärze endlich zu entkommen. Sie suchte vergeblich auf den Straßen und fand dich. Durch deine Berührungen versteckte sich der Schatten eine Zeit lang und hatte keinen Mut in dieser Helligkeit herauszukommen, da er sonst verblassen würde. Er wartet nur auf den Moment der Dunkelheit. Als jener Moment kam, konnte er sich ungefragt wie davor fügen und fing an sie zu färben. Du sahst wie eine kleine Schlange sich an ihrer Hand herumschlang und mit jeder Bewegung einen schwarzen Abdruck hinterließ. Abgeschreckt wolltest du sie nicht mehr berühren und hattest Angst, dass sie dich abfärben könnte. Aus dem Grund suchst du nach der passenden Farbe mit der Hoffnung sie wieder zum Ursprung zu bemalen.
Aber während deiner Suche biegst du bei einer Kreuzung falsch ab und findest ein rotes Glas, welches voller Wärme und Liebe reflektiert. Jene, die sie dir aufgrund der Schwärze gerade nicht schenken kann, fandest du vermeintlich in diesem scharfen roten Glase wider - unwissend, dass ein Schnitt dein Blut für immer vergiften würde. In den Pausen holst du immer wieder deinen Begleiter aus der Tasche und betrachtest es zunächst. Normalerweise hast du nur eine Pause am Tag gemacht, aber seit der Begegnung werden die Pausen häufiger und die Suche weniger, sodass du irgendwann nur noch auf dem Boden eines Tals liegst und deinen Begleiter anstarrst. Du hältst das Glas gegen die Sonne und siehst dessen Reflektionen überall auf deinen Körper. Ein Gefühl von Liebe und Wärme dringen durch dich ein und dein Verlangen danach wird immer größer. Sehnsüchtig nach den Gefühlen schläfst du auch draußen und wartest bis endlich die Sonne aufgehen würde, damit du die Strahlen wieder spüren kannst. Aber irgendwann wurden die Reflektionen nicht genug und du fingst an mit deinem Begleiter zu spielen.
Währenddessen liegt sie neben ihren stummen Schatten auf ihrem großen Bett. Sie beide gucken sich in die Augen und er berührt sie wieder. Er tippt ihr erst auf die Nase, dann berührt er ihre Schulter und sie fing an zu frieren. Die Berührungen sind mit so großer Kälte verbunden, sodass sie sich nur noch unter einer Decke verstecken will in der Hoffnung dort etwas Wärme zu finden. Diese Wärme, die du gerade durch das Glas spürst.
Das Glas flutsch durch deine Finger und du berührst erst mal die glatte Seite. Es ist so weich und eben bis du weiter zur Kante streifst. Mit der Giere immer mehr spüren zu wollen, sind deine Berührungen immer intensiver und fester bis du zusammenzuckst. Du hebst deinen Finger vom Glas und siehst wie ein Tropfen Blut auf den grauen Boden fällt. Unwissend, was dies für dich bedeutet, schaust du auf deinen Schnitt und spürst ein Pochen. Mit jedem Tropfen Blut, das auf dem Boden fliegt, wird das Pochen stärker und die Wärme immer intensiver. Dein erster Instinkt war es das Bluten zu stoppen, aber durch deine Sucht wolltest du diese Wärme spüren, die so stark wird als wolle diese einen erdrücken. Tropfen für Tropfen fällt das Blut auf den Boden, welches das Tal füllt und liegend umarmt dich das Blut wie ein zweiter Schatten.
Nur ist es nicht kalt wie ihrer sondern heiß - so heiß, dass es dich nicht mehr wärmt sondern verbrennt.
Ertrunken im Rot willst du nicht mehr aufstehen, denn die Umarmung ist das wärmste, was du je gespürt hast.
Wo auch immer sie war, er war mit ihr- sei es beim Frühstück oder in der Bar, der schwarze Schatten gesellte sich ungefragt dazu ohne etwas zu sagen und umarmte sie. Er umschließte ihren ganzen Körper mit seiner Gestalt und griff ihre Silhouette so fest, als wolle er eins mit ihr sein. Doch sie wehrte sich schreiend und erschöpft während sie nach etwas Licht suchte, um dieser Schwärze endlich zu entkommen. Sie suchte vergeblich auf den Straßen und fand dich. Durch deine Berührungen versteckte sich der Schatten eine Zeit lang und hatte keinen Mut in dieser Helligkeit herauszukommen, da er sonst verblassen würde. Er wartet nur auf den Moment der Dunkelheit. Als jener Moment kam, konnte er sich ungefragt wie davor fügen und fing an sie zu färben. Du sahst wie eine kleine Schlange sich an ihrer Hand herumschlang und mit jeder Bewegung einen schwarzen Abdruck hinterließ. Abgeschreckt wolltest du sie nicht mehr berühren und hattest Angst, dass sie dich abfärben könnte. Aus dem Grund suchst du nach der passenden Farbe mit der Hoffnung sie wieder zum Ursprung zu bemalen.
Aber während deiner Suche biegst du bei einer Kreuzung falsch ab und findest ein rotes Glas, welches voller Wärme und Liebe reflektiert. Jene, die sie dir aufgrund der Schwärze gerade nicht schenken kann, fandest du vermeintlich in diesem scharfen roten Glase wider - unwissend, dass ein Schnitt dein Blut für immer vergiften würde. In den Pausen holst du immer wieder deinen Begleiter aus der Tasche und betrachtest es zunächst. Normalerweise hast du nur eine Pause am Tag gemacht, aber seit der Begegnung werden die Pausen häufiger und die Suche weniger, sodass du irgendwann nur noch auf dem Boden eines Tals liegst und deinen Begleiter anstarrst. Du hältst das Glas gegen die Sonne und siehst dessen Reflektionen überall auf deinen Körper. Ein Gefühl von Liebe und Wärme dringen durch dich ein und dein Verlangen danach wird immer größer. Sehnsüchtig nach den Gefühlen schläfst du auch draußen und wartest bis endlich die Sonne aufgehen würde, damit du die Strahlen wieder spüren kannst. Aber irgendwann wurden die Reflektionen nicht genug und du fingst an mit deinem Begleiter zu spielen.
Währenddessen liegt sie neben ihren stummen Schatten auf ihrem großen Bett. Sie beide gucken sich in die Augen und er berührt sie wieder. Er tippt ihr erst auf die Nase, dann berührt er ihre Schulter und sie fing an zu frieren. Die Berührungen sind mit so großer Kälte verbunden, sodass sie sich nur noch unter einer Decke verstecken will in der Hoffnung dort etwas Wärme zu finden. Diese Wärme, die du gerade durch das Glas spürst.
Das Glas flutsch durch deine Finger und du berührst erst mal die glatte Seite. Es ist so weich und eben bis du weiter zur Kante streifst. Mit der Giere immer mehr spüren zu wollen, sind deine Berührungen immer intensiver und fester bis du zusammenzuckst. Du hebst deinen Finger vom Glas und siehst wie ein Tropfen Blut auf den grauen Boden fällt. Unwissend, was dies für dich bedeutet, schaust du auf deinen Schnitt und spürst ein Pochen. Mit jedem Tropfen Blut, das auf dem Boden fliegt, wird das Pochen stärker und die Wärme immer intensiver. Dein erster Instinkt war es das Bluten zu stoppen, aber durch deine Sucht wolltest du diese Wärme spüren, die so stark wird als wolle diese einen erdrücken. Tropfen für Tropfen fällt das Blut auf den Boden, welches das Tal füllt und liegend umarmt dich das Blut wie ein zweiter Schatten.
Nur ist es nicht kalt wie ihrer sondern heiß - so heiß, dass es dich nicht mehr wärmt sondern verbrennt.
Ertrunken im Rot willst du nicht mehr aufstehen, denn die Umarmung ist das wärmste, was du je gespürt hast.