Schwarzer Frühling
Teilhabend
am Atem der Welt, irre ich
durch dunkle Frühlingstage.
Du, himmlischer Bote
des Wandels, der Auferstehung,
des Aufblühens alles Lebendigen,
sag mir: Warum pflanzen deine Kinder
auf den Feldern ihres Lebens
Giftblumen des Hassens statt Rosen?
Warum erstarren ihre Herzen,
widersetzen sich keinesfalls
Ängsten und Seelenpein?
Nicht mehr wundern
brauchen sie sich: Geöffnet
hat sich die Büchse des Unheils,
gefällt haben sie
ein todbringendes Urteil
über sich selbst!
Es sei denn…
(„Carolus“ in „poeten.de 22.03.2026)
Teilhabend
am Atem der Welt, irre ich
durch dunkle Frühlingstage.
Du, himmlischer Bote
des Wandels, der Auferstehung,
des Aufblühens alles Lebendigen,
sag mir: Warum pflanzen deine Kinder
auf den Feldern ihres Lebens
Giftblumen des Hassens statt Rosen?
Warum erstarren ihre Herzen,
widersetzen sich keinesfalls
Ängsten und Seelenpein?
Nicht mehr wundern
brauchen sie sich: Geöffnet
hat sich die Büchse des Unheils,
gefällt haben sie
ein todbringendes Urteil
über sich selbst!
Es sei denn…
(„Carolus“ in „poeten.de 22.03.2026)