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Feedback jeder Art schwarzer Schnee

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Im Herzen wächst ein wildes Weh,
von der Seele rinnt schwarzer Schnee
Ein Schweigen in Kiefernwipfeln wohnt
Langsam steigt der ergraute Mond

Am Waldesrand, ein scheues Reh
Vermissen weht, wie schwarzer Schnee
Leise an Gräbern niederknien
Ein Teil von mir, wird nie weiterzieh'n

Fallend zur Erde, schwarze Flocken
Erinnerung wankt, strauchelt ins Stocken
Am Firmament, ein Sternenzelt
Ich umarme die, ganze Welt
© Donna H.
18. Januar 2026
 
Hallo Donna

Dein Text ist kryptisch, ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Text nicht verstanden habe.
Die Klammer, die die letzte Zeile "Ich umarme die, ganze Welt" mit dem schwarzen Schnee (...Leise an Gräbern niederknien...Vermissen weht, wie schwarzer Schnee...etc ) zusammen hält, kann ich nicht erkennen.

LG Teddybär 🐻
 
Liebe Donna,

ich lese deinen Text weniger „kryptisch“ als traurig-traumhaft:
schwarzer Schnee als Bild für Trauer, die nicht taut.
Das Schweigen in den Kiefern, der ergraute Mond,
das scheue Reh am Waldesrand – das sind lauter kleine Natur-Stationen,
die wie Gedächtnisblitze wirken.

Für mich ist die Klammer zum Schluss genau dieses Paradox:
mitten im Vermissen nicht enger werden, sondern weiter.
„Ich umarme die ganze Welt“ klingt dann wie ein Gegenatmen –
nicht als Happy End, eher als Versuch, den Schmerz nicht alles verengen zu lassen.

Wenn du magst: Ein einziges Wort könnte den Sprung noch klarer machen
(z. B. „trotzdem“ oder „dennoch“ vor der letzten Zeile) –
aber die Richtung spüre ich so schon.

Gern gelesen.

LG, Driekes
 
Liebe Donna
Ich finde deine Text sehr schön
Vor allem weil die Seele dann doch sieht und umarmt
Gestern Abend tauchten bei meinem Sohn im Smartphone Bilder auf von Freunden die
Polarlichter fotografiert haben. Man glaubt es kaum bei uns gab es keine aber drei vier Ortschaften weiter schon.
Mach dich auf und geh ein Stück
Wir können Gedanken an verschiedenen Orten in uns selbst aufsuchen und Gedanken anderer Menschen in uns wirken lassen
 
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