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Feedback jeder Art Sehnsucht nach Leid

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  • Marc Donis
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SEHNSUCHT NACH LEID

Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Die Freude ist schließlich, was Lyrik nun hemmt.
Und sehn‘ ich mich wieder nach Liebe und Dramen.
Nach Küssen und Blicken, die wirken mir fremd.
Ich sehne mich wirklich. Nach Leiden, die schleichen.
Nach Tränen, die hab‘ ich, mein Engel, geweint.
Nach Träumen, die jedoch den Träumen nicht gleichen.
Damit mich die Liebe doch schließlich beschleicht.

Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Und spür‘ ich die Lyrik, die langsam nun weicht.
Und zeugen von Liebe, mein Engel, selbst Weiden.
Doch wirken selbst Herzen nicht wirklich geeicht…
Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Wodurch auch die Lyrik ein meiner auch geht.
Auch wenn uns Dämonen und Teufel nun neiden.
Dann hat auch die Liebe schon Wörter verdreht…

Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Und spür‘ ich die Lyrik, die langsam nun weicht.
So soll auch das Los dann, mein Engel, entscheiden.
Ob Liebe, ob Freitod, uns wieder beschleicht…
Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Und sehn‘ ich mich wieder. Nach Frieden, intim.
Doch kannst du mich bitte, mein Engel, begleiten.
Ein bisschen… Ein Stückchen. Ich finde nicht ihn…

Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Und spür‘ ich die Lyrik, die langsam nun weicht.
Auch hängen schon Tränen als Regen auf Eiben.
Mit Sehnsucht nach Liebe. Die hat schon gereicht.
Und spür‘ ich seit Wochen und Tagen kein Leiden.
Doch spür‘ ich im Herzen stattdessen ein Tritt.
Die Lyrik wird sterben. Dann werd‘ ich sie tragen.
Und stirbt dann die Lyrik. Ich sterbe dann mit…

18.05.2026
Berlin Biesdorf-Süd
 
  • Marc Donis
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