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Nur Kommentar Sein müssen

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Kristin Hennemann
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Wer bin ich, wenn ich nicht sein muss sondern einfach sein darf?
Ich weiß es nicht.
Denn selbst wenn ich sein darf, denke ich an das Muss, welches ich nicht erfüllen kann sobald ich sein darf.
Sobald ich sein darf, rechtfertige ich mich für die Nichterfüllung dessen, was ich eigentlich sein muss.
Dabei gibt es doch eigentlich garkein sein müssen in den Momenten, in denen ich einfach sein darf.
Es ist meine Selbsterwartung eines Muss. Ein sein müssen an mich selbst selbst dann, wenn ich einfach nur sein darf.
Es verhindert, meinem wirklichen Ich Raum zu geben denn wenn ich sein darf bin ich nichts weiter als die Scham, die Angst, die Entschuldigung für all das,
was ich nicht bin obwohl ich es eigentlich sein muss.
Selbst dann, wenn ich es garnicht muss sondern darf.
 
Hallo Kristin
Dein Text hat sehr viele spielerische Varianten
Er ähnelt einem Reifeprozess
Sich selbst immer "selbstständiger"zu empfinden
Ich glaube es ist eine Gabe das zu schätzen was in uns selbst strahlt und uns an dem erfreuen was in anderen strahlt das wir selbst nicht so leben können es aber als Bereicherung empfinden
 
Hallo Rudolf,
Das Schätzen der eigenen, inneren Gabe fällt oft schwer, wenn das "Sein müssen" den Blick versperrt. Die Perspektive, das Strahlen in anderen als Bereicherung zu sehen, ist ein wunderschöner Gedanke. Er nimmt dem permanenten "Muss" ein großes Stück seiner lähmenden Schwere.
Liebe Grüße
Kristin
 
  • Kristin Hennemann
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