Über die Wirkung von Feuer
Schon wenige Funken
zart aufkeimenden Empfindens
genügen, ein Feuer aus Sehnsucht
und Hingabe zu entfachen.
Der warme Hauch suchender Lippen lässt
Glutreste in verdeckter Asche aufleuchten.
Erste Flammenzungen wagen sich vor,
winden sich hoch, beginnen wild
zu tanzen bis zur Ekstase, angefeuert,
genährt von aufglühendem Hoffen.
Tagträume erwachen,
füllen die Seele mit Bildern von
unentwegtem Umarmen, Umfassen,
von Nie-mehr-Loslassen der Erfüllung
in einem einzigen Augenblick,
darin ein Funke zeitlosen Glücks aufleuchtet.
Zurück im Alltag wirken solche Eruptionen
aus dem Zentrum vulkanischen Feuers
noch lange nach, beflügeln die Lust,
sich wie Rauch im Atem des Alls aufzulösen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 23.03.2026)
Schon wenige Funken
zart aufkeimenden Empfindens
genügen, ein Feuer aus Sehnsucht
und Hingabe zu entfachen.
Der warme Hauch suchender Lippen lässt
Glutreste in verdeckter Asche aufleuchten.
Erste Flammenzungen wagen sich vor,
winden sich hoch, beginnen wild
zu tanzen bis zur Ekstase, angefeuert,
genährt von aufglühendem Hoffen.
Tagträume erwachen,
füllen die Seele mit Bildern von
unentwegtem Umarmen, Umfassen,
von Nie-mehr-Loslassen der Erfüllung
in einem einzigen Augenblick,
darin ein Funke zeitlosen Glücks aufleuchtet.
Zurück im Alltag wirken solche Eruptionen
aus dem Zentrum vulkanischen Feuers
noch lange nach, beflügeln die Lust,
sich wie Rauch im Atem des Alls aufzulösen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 23.03.2026)