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Feedback jeder Art Unterüberirdisch

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Unterüberirdisch

(oder durchschnittlich himmlisch)

Reise zum Mittelpunkt der Erde
leise verkrümelt oder laut verstümmelt
hier liegt die letzte Zuflucht der Menschheit
auf das ich eine Pflaster-Pflanze werde
die zu allem Wohl und Laster gedeiht
sollte mein Geist nicht mehr sein
als ein übernommen Weltbild
das nur eine gierige Macht stillt
dann lieber unter X Mutanten
die ein unterirdisch Erdenreich verwalten
ohne technologische Überwachung frei
und nichts hängt über ihren Köpfen
und träufelt Einfluss
in den Hypothalamus
und der schwerfällige Hippopotamus
badet genüsslich in seinem Getröpfel
denn hipp war schon immer
jeder religiöse Spinner
der nicht sieht wie sich der Geist verzieht
lange bevor das Gehirn versagt
und ohne Information
ist diese blinde Energie keine Form
bloß eine erntereife Frucht
die im schlimmsten Falle
als Schatten über der Gruft
sich durch ein Parallelreich plagt
zwischen Korridoren die verschlossen
schalldicht bleiben, ohne Antworten
und die serielle Seele, die ihr Ego verlor
fließt zurück zum Ausgangstor
einer verbotenen Evolution
denn einmal geprägt bleibt sie
ein Abbild, eine gespiegelte Fantasie
und im schönsten Geschehen
ein Bewusstsein im zentralistischen Eden
das alle Seelen neu vereint
zu einem kollektiven Einssein
doch bedenke ich, ihr seid dort ewiglich
schreckt kein Tod von weit und breit


© J.W.Waldeck 2026
 
Grüß dich @J.W.Waldeck,
ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich deine Zeilen so verstehe wie du sie meinst. (Bin ich mir bei dir fast nie 😉 )
Emotional betrachtet passen diese aber gerade zu meinem Weltbild und meiner Sicht, welche Perspektiven bestehen.
Dir ein angenehmes Wochenende
Liebe Grüße
JoVo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @JoVo und @Andreas Wolfgang Vögele!


Entschuldigt die späte Antwort.
Vielleicht sollte ich das Gedicht aufteilen und durch eine
andere Schreibweise und Wortgestaltung mit räumlichen Lücken
manches hervorheben und so in seinem Sinn klarer
erscheinen zu lassen, aber ich bin nicht klug genug,
um eine Funktion diesbezüglich zu entdecken.

Danke, das ihr meine wirren Weltbilder erkundet und euer eigenes einbringt.
Was erwartet ihr vom großen Ganzen das sich selbst ständig verändert?
Einsicht in eine Sicht die keine Einsicht kennt sondern nur vielsichtig bzw.
vielschichtig ist?

Das ist für mich moderne Poesie aufgrund zeitgemäßer kosmischer
Erkenntnisse. Selbst wenn ich es reime um es einfacher erscheinen zu lassen.
Alles andere interessiert mich nicht, weil nicht weiterführend
und alte Dinge neu kauen, war nie für mich poetisch relevant
und schon gar keine Kunst an sich, da bereits vervollkommnet.

Solche Gedichte sind für mich eher Abklatsch.
Um mal eine Definition bzw. einen Anspruch zu stellen, dem ich selbst
kaum gerecht werden kann, da ich ja nicht weiß,
was schon alles geschrieben wurde und noch weniger,
was bereits alles GEDACHT wurde.

Betrachtet man die Welt nicht nur aus einer Perspektive,
so muss ein Werk geschliffen werden, wie ein Diamant,
der voller Facetten ist.
Meine Persönlichkeit kommt in diesem Gedicht am Schluss
zum tragen, weil es auch ein humorvoller Akt ist,
das wieder alles zusammen kommt, was auseinander ging.
Oder zu Bruche, wie man's nimmt...

War wunderbar eure Meinung und Reaktion darauf
zu erfahren. Schön das es Euch gibt!

Seid ihr nun aufgrund dieser Weisheiten beruhigter als zuvor?
Ich hoffe zumindest, nicht verwirrter. 😀

Vielen Dank auch an meine stillen Genießer.

Excelisior Ex Machina
und liebe Grüße ebenda.
Euer Waldeck
 
  • J.W.Waldeck
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