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Der Schatten stellte eine Frage,
leise, als hätte er Angst vor der Antwort.
Im Spiegel hing mein Blick
zwischen gestern und jetzt,
unter den Augen die Spuren von Nächten,
die zu viel wussten.

Farbe bröckelte von mir ab,
nicht aus Trotz,
sondern aus Müdigkeit.
Ich fragte zurück:
Was bleibt, wenn man alles Abwaschbare entfernt?

Etwas flackerte.
Kein Licht, das wärmt,
eher ein Erinnern
an Hände aus Kinderzeiten,
die noch nicht gezögert haben.

Der Schatten sprach von einem Kommen.
Nicht wann.
Nicht wie.
Nur dass Warten eine Form von Glauben ist,
auch wenn man ihn nicht beim Namen nennt.

Wer er sei, fragte ich.
Der Retter.
Der Bringer.
Der, der bricht oder bindet.
Der Schatten schwieg.
Vielleicht wusste er es selbst nicht.

Also sammelte ich mich
nicht ganz,
nur so viel,
dass nichts mehr ganz zerfällt.
Ein Riss darf bleiben,
durch ihn findet manchmal etwas hinein.

Alles, was ich habe, ist ein Vielleicht.
Und doch stehe ich noch hier.
Vor dem Spiegel.
Vor mir selbst.
 
Liebe piaaa.I
Wohin haben wir uns vom Leben tragen lassen
Wo stehen wir und was haben wir selbst dazu beigetragen
Der Schatten sagt uns, was unsere Vergangenheit zu berichten hat
Ja und vielleicht manchmal braucht es die Hoffnung auf eine Rettung, vor dem Spiegel aufrecht zu stehen
Und es ist auch gut auf die Schatten der anderen Menschen zu schauen. Sonst wird man zu selbstgefällig oder man hat das Glück der Geborgenheit, die man aber nicht weiter gibt.
 
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