(Prosa)
Vom Bemessen und vom Vergessen
In Häusern mit Rosen geschmückt, noch und nöcher, wo volle Gläser sich nie leeren und Teller bis zum Rand gefüllt sind.
In einer Zeit wo sich das Rad des Weltgeschehens immer schneller dreht, wo ein künstliches Ich im Sekundentakt Texte und Bilder ausspuckt.
In aller Öffentlichkeit wo Wörter wie Durchfall durch die Lippen fließen, als wenn ein Virus in deren Münder sei.
Versinken sie, die zarten, verletzten und kritischen Seelen, in der Flut der täglich wichtigen und unwichtigen Neuigkeiten.
Vom Bemessen und vom Vergessen
In Häusern mit Rosen geschmückt, noch und nöcher, wo volle Gläser sich nie leeren und Teller bis zum Rand gefüllt sind.
In einer Zeit wo sich das Rad des Weltgeschehens immer schneller dreht, wo ein künstliches Ich im Sekundentakt Texte und Bilder ausspuckt.
In aller Öffentlichkeit wo Wörter wie Durchfall durch die Lippen fließen, als wenn ein Virus in deren Münder sei.
Versinken sie, die zarten, verletzten und kritischen Seelen, in der Flut der täglich wichtigen und unwichtigen Neuigkeiten.