VOM HIER ZUM HIER
Gott, das allumfass´nde Sein
spaltet sich aus dem ALL-EIN
um zu leben voller Lust
vom Nichts zu werden All-Bewusst
Nun, das kleine Gottes-Stück
genannt Seele, ganz banal
muss irgendwann zu Gott zurück
verkörpert sich als Mineral
Gefangen nun im Stein und Eisen
Millionen Jahre ganz allein
muss sich nun getrennt beweisen
lernt als Bruchstück das So-Sein
Wenn die Seel´ begriffen hat
dass das Dasein heisst, zu leben
wird sie Blume irgendwann
beginnt, nach Höherem zu streben
Braucht nun Nahrung aus der Erde
Regenwasser, Sonnenschein
Spürt, so etwas wie Freude
Glück und Trauer
ein leises Sein
Nach Millionen Pflanzenjahren
inkarniert die Seel´ als Baume dann
stark und kräftig
hochgewachsen
bildet einen Starken Stamm
Tief verwurzelt in der Erde
reckt den Kopf zum Himmel auf
stehet stramm, wie eine Wand
hat gelernt den Widerstand
Nach 1000 Jahren Baumerleben
die Seel´ nun hat die erst´ Gespür
ist bereit, sich zu bewegen
wird nun inkarnier´n als Tier
Wird als Regenwurm geboren
oder Käfer auserkoren
jeder nach Persönlichkeit
entwickelt sich zur rechten Zeit
Aus dem armen Wurme dann
wird eine Schlange irgendwann
lernet nun, zuzubeißen
und sich and´re Seelen reißen
Als Tier, die Seele lernt geschwind
dass sie kämpfen muss zum leben
im Tierreich herrscht die große Not
überleben, oder Tod
Sie lernt Furcht, und fest Vertrauen
Wer ist Freund und wer ist Feind
lernt Nachwuchs zeugen, Nester bauen
leben im Verbund vereint
Ab einer bestimmten Größe
Als Pferd, als Tiger oder Löwe
die Seel´ bleibt nicht mehr „KOLLEKTIV“
entwickelt sich ganz Instinktiv
zum Individuum, zum „ICH“
ihr letztes Leben sicherlich
Nun geht es in das Menschenreich
Hilflos eines Babys gleich
wird zum Kinde
dann zum Mann
über 100 Leben dann
Der Mensch sich stets als „ICH“ erkennt
fühlt sich zum ersten Mal getrennt
von Gottes All-Einigem Glück
sehnt sich bewusst zu Gott zurück
Er ist gefang´n in Gut und Böse
Die Aufgab´ ist
dass er es löse
Er predigt, kämpt und führet Kriege
doch die Lösung heißt: die Liebe
Wenn der Mensch das Böse liebt
hat er es in Sich besiegt
Es löst sich auf
das eigen´ „ICH“
in Gottes EINHEIT, ewiglich
Die Seele ist bei Gott zurück
Aus Nichts wurd´ Alles
welch ein Glück
Andreas Wolfgang Vögele
Gott, das allumfass´nde Sein
spaltet sich aus dem ALL-EIN
um zu leben voller Lust
vom Nichts zu werden All-Bewusst
Nun, das kleine Gottes-Stück
genannt Seele, ganz banal
muss irgendwann zu Gott zurück
verkörpert sich als Mineral
Gefangen nun im Stein und Eisen
Millionen Jahre ganz allein
muss sich nun getrennt beweisen
lernt als Bruchstück das So-Sein
Wenn die Seel´ begriffen hat
dass das Dasein heisst, zu leben
wird sie Blume irgendwann
beginnt, nach Höherem zu streben
Braucht nun Nahrung aus der Erde
Regenwasser, Sonnenschein
Spürt, so etwas wie Freude
Glück und Trauer
ein leises Sein
Nach Millionen Pflanzenjahren
inkarniert die Seel´ als Baume dann
stark und kräftig
hochgewachsen
bildet einen Starken Stamm
Tief verwurzelt in der Erde
reckt den Kopf zum Himmel auf
stehet stramm, wie eine Wand
hat gelernt den Widerstand
Nach 1000 Jahren Baumerleben
die Seel´ nun hat die erst´ Gespür
ist bereit, sich zu bewegen
wird nun inkarnier´n als Tier
Wird als Regenwurm geboren
oder Käfer auserkoren
jeder nach Persönlichkeit
entwickelt sich zur rechten Zeit
Aus dem armen Wurme dann
wird eine Schlange irgendwann
lernet nun, zuzubeißen
und sich and´re Seelen reißen
Als Tier, die Seele lernt geschwind
dass sie kämpfen muss zum leben
im Tierreich herrscht die große Not
überleben, oder Tod
Sie lernt Furcht, und fest Vertrauen
Wer ist Freund und wer ist Feind
lernt Nachwuchs zeugen, Nester bauen
leben im Verbund vereint
Ab einer bestimmten Größe
Als Pferd, als Tiger oder Löwe
die Seel´ bleibt nicht mehr „KOLLEKTIV“
entwickelt sich ganz Instinktiv
zum Individuum, zum „ICH“
ihr letztes Leben sicherlich
Nun geht es in das Menschenreich
Hilflos eines Babys gleich
wird zum Kinde
dann zum Mann
über 100 Leben dann
Der Mensch sich stets als „ICH“ erkennt
fühlt sich zum ersten Mal getrennt
von Gottes All-Einigem Glück
sehnt sich bewusst zu Gott zurück
Er ist gefang´n in Gut und Böse
Die Aufgab´ ist
dass er es löse
Er predigt, kämpt und führet Kriege
doch die Lösung heißt: die Liebe
Wenn der Mensch das Böse liebt
hat er es in Sich besiegt
Es löst sich auf
das eigen´ „ICH“
in Gottes EINHEIT, ewiglich
Die Seele ist bei Gott zurück
Aus Nichts wurd´ Alles
welch ein Glück
Andreas Wolfgang Vögele