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Feedback jeder Art Was ist das für ein Hutzelhäuschen

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  • Vokala
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Was ist das für ein Hutzelhäuschen
mit alten krummen Balken schwer
gebaut für Menschen und für Mäuschen
doch leider wohnt dort keiner mehr

Zu alt zu krumm zu schief und klein
das denkst du wie ich kläglich steh
doch bin ich wirklich nicht allein
in meinem Dach lebt eine Fee

Und immer in des Mondes Schein
fliegt sie hinaus und himmelan
zu tanzen lachen und zu freien
zu finden ihren liebsten Mann

Zusammen wollen sie ewig spielen
und in des silbern sanften Licht
ein Leuchten als ob Sterne fielen
dies Glitzern welches Dunkel bricht

Und so zaubert meine Fee
Raureif Frost und Nebelmeer
und wie Puderzucker Schnee
und ein Leuchten all umher

Und führt dich dein Weg heut morgen
nun vorbei an meiner Tür
brauchst dich nicht um mich zu sorgen
kleine Fee schläft grad bei mir
 

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Hallo Vokala,

das ist ja niedlich!
Ein paar Kleinigkeiten stimmen nicht - ich weiß nicht, ob du so was hören willst?
Die letzten beiden Strophen wechseln vor allem plötzlich in ein anderes Metrum: von 2. Silben betont zu 1. Silben betont. (Ich kann mir die Namen davon nie merken.)
Ich schreibe das nur, weil du schon sehr nah dran bist (an einem durchgängigen Metrum), es ließe sich leicht reparieren.

Aber sonst gefällt es mir gut.

Schönen Gruß!
Uwe
 
Lieber Uwe
Ein durchgängiges Mentrum... ja okay, das ist mir nicht geglückt, leider.... vielleicht komme ich mal dahin.

Aber ich glaube, mir war es wichtiger diese Geschichte zu erzählen.
Es gibt dazu noch eine kleine Einleitung...

Ein Freund hat mir ein Bild geschickt, von einem alten Haus,
ich schrieb dazu dann ein Gedicht,
und das kam dabei raus.

Auch das Hochladen des Fotos, ist doch noch sehr dilettantisch, also hoffe ich, ihr seht mir das nach, es ist keine bewusste Nachlässigkeit, ehr Unvermögen - nichts desto trotz -
wollte ich dieses Bild gern mit euch teilen, und meine kleine Geschichte ist vielleicht ein Mutmacher, im Nichtperfekten das Schöne zu sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Vokala,

das ist ja niedlich!
Ein paar Kleinigkeiten stimmen nicht - ich weiß nicht, ob du so was hören willst?
Die letzten beiden Strophen wechseln vor allem plötzlich in ein anderes Metrum: von 2. Silben betont zu 1. Silben betont. (Ich kann mir die Namen davon nie merken.)
Ich schreibe das nur, weil du schon sehr nah dran bist (an einem durchgängigen Metrum), es ließe sich leicht reparieren.

Aber sonst gefällt es mir gut.

Schönen Gruß!
Uwe
Aber du schriebst, es ließe sich leicht reparieren..., bitte sag mir doch, was du verändern würdest.
Auch schönen Gruß
Andrea
 
Ja okay, wenn du Lust hast, so was zu üben und zu lernen. Vielen Forumsdichtern ist es egal, bei anderen "stimmt immer alles" (Cornelius, gummibaum ...) ( @Cornelius @gummibaum )

Schau dir deine ersten 4 Strophen an oder lies sie dir laut vor: In jeder Zeile betonst du die 2. Silbe. (Wobei die 1. Zeile 4. Strophe ein kleiner Rhythmus-Unfall ist.)

Jetzt lies die letzten beiden Strophen und bemerke, wie du auf einmal jede 1. Silbe einer Zeile betonst ... Stimmt's?

Wenn man bei dem einen Metrum/Rhythmus bleiben will, ändert man die entsprechenden Stellen eben ein bisschen. Ich versuche das gleich mal (als Beispiel), muss aber erst von einem Zug in einen anderen umsteigen ... So long ...

- Hier bin ich wieder, im RB 45 von Limburg nach Fulda.

Eine Möglichkeit für die 5. Strophe wäre:

So zaubert meine liebe Fee
den Raureif, Frost und Nebelmeer,
und wie ein Puderzucker-Schnee
beginnt ein Leuchten all umher.

(Oder auch:
viel Raureif, Frost und Nebelmeer)
Jedenfalls sind nun alle 2. Silben einer Zeile betont, wie in den ersten 4 Strophen auch.

Gruß:
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja okay, wenn du Lust hast, so was zu üben und zu lernen. Vielen Forumsdichtern ist es egal, bei anderen "stimmt immer alles" (Cornelius, gummibaum ...) ( @Cornelius @gummibaum )

Schau dir deine ersten 4 Strophen an oder lies sie dir laut vor: In jeder Zeile betonst du die 2. Silbe. (Wobei die 1. Zeile 4. Strophe ein kleiner Rhythmus-Unfall ist.)

Jetzt lies die letzten beiden Strophen und bemerke, wie du auf einmal jede 1. Silbe einer Zeile betonst ... Stimmt's?

Wenn man bei dem einen Metrum/Rhythmus bleiben will, ändert man die entsprechenden Stellen eben ein bisschen. Ich versuche das gleich mal (als Beispiel), muss aber erst von einem Zug in einen anderen umsteigen ... So long ...

- Hier bin ich wieder, im RB 45 von Limburg nach Fulda.

Eine Möglichkeit für die 5. Strophe wäre:

So zaubert meine liebe Fee
den Raureif, Frost und Nebelmeer,
und wie ein Puderzucker-Schnee
beginnt ein Leuchten all umher.

(Oder auch:
viel Raureif, Frost und Nebelmeer)
Jedenfalls sind nun alle 2. Silben einer Zeile betont, wie in den ersten 4 Strophen auch.

Möchtest du die 6. Strophe selbst probieren, oder soll ich?

Gruß:
Uwe
Ich glaube meine "Urfassung" gefällt mir besser.
Deine Variante verändert für mich ein bisschen den Sinn, und das Gefühl,
das ich beim Lesen habe.
Vielleicht ist es auch meine eigene Art der Betonung, welche "Klang und Rhythmik" rund für mich macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist immer die Gefahr, wenn jemand anders dein Gedicht verändert.
Dann lass es einfach, wie es war, und wisse nebenbei, dass du einen Rhythmuswechsel in deinem Werk hast.
Wie gesagt, die meisten stört es sowieso nicht. Trotzdem ist Bemerken bestimmt kein Fehler?!
Findet: Uwe
 
Etwas zu bemerken ist kein Fehler.
Etwas kritisch zu hinterfragen,
oder nicht nur zu loben, wünschenswert!

Ich freue mich über einen kritischen Blick, der länger verweilt, zeigt er mir doch, dass sich der Leser ein wenig mehr mit meinem Geschreibsel beschäftigt hat.
Also deshalb
vielen Dank
 
Hi Vokala,

wieder ein schönes und märchenhaftes Gedicht, das wie ein Kinderlied wirkt, aber na ja, eigentlich für Erwachsene geschrieben ist. Dein Gedicht ist leicht und freundlich. Man findet in ihm eine gewisse Nostalgie, Naturromantik, Fantasie und eine leise Melancholie. Jemand findet in diesem Häuschen etwas Magisches. Das alte Haus symbolisiert etwas Verlassenes, Vergänglichkeit, Einsamkeit.
Du hast viele stilistische Merkmale in deinem Gedicht, also: Kreuzreime, leichter Rhythmus, bildhafte Sprache und märchenhafte Motive.

Mir hat's gefallen. 🙂

VG
Dawid A.
 
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