Für die gefallenen Kinder und ihre Mütter
Mutter,
dein Wort steigt nicht mehr aus deiner Kehle.
Es kommt
aus einem Ort hinter den Dingen,
wo alle Wege zusammenlaufen:
Mein Kind ist gefallen.
Die Welt wird weich,
als hätte sie verlernt,
hart zu sein.
Kein Name bleibt.
Kein Land.
Keine Fahne.
Nur ein Atemzug,
der sich löst
und steigt
wie ein Faden aus Licht.
Niemand kennt
die kleine Bewegung seiner Stirn,
das Morgenlicht darauf,
oder wie seine Hände
die Luft berührten,
als lauschten sie
auf Stimmen zwischen den Welten.
Man kennt nur den Boden,
der ihn nahm,
und nennt es
Ehre.
Ein Wort,
das im Mund vergeht
wie Schnee auf warmer Haut.
Die Erde,
die alle Namen kennt
und keinen braucht,
nahm ihn auf
wie verlorenes Licht.
In den Schubladen der Welt
liegen die Dinge,
die von den Kindern bleiben:
Münzen.
Bilder.
Ein Faden Zeit.
Sie glimmen im Dunkel
wie Sterne,
die nicht wissen,
dass sie erloschen sind.
Man gab dir Worte
aus Metall.
Berührst du sie,
werden sie Staub.
Held.
Vaterland.
Ehre.
Masken
ohne Atem.
Türen
ins Nichts.
Kein Kind
fällt
für eine Sache.
Es fällt,
weil die Welt vergaß,
dass jedes Leben
ein Universum ist.
Wir küssten Fahnen
und gaben Kinder fort,
als wären sie austauschbar.
Die Erde trinkt weiter.
Und die Kreuze wachsen
wie schwarze Orchideen.
Ihre Wurzeln
reichen
in unsere Träume.
Mutter,
wirf die Glasperlen weg,
die man dir gab.
Sie sprechen nicht.
Sie wärmen nicht.
Erinnere dich an dein Kind
im Morgenlicht.
Wie es die Tasse hielt,
wie etwas Lebendiges,
das nicht erschrecken durfte.
Darin liegt Wahrheit.
Nicht in Parolen.
Die Kreuze auf den Feldern
stehen
und schweigen.
Der Wind liest
ihre Wunden.
Ihr Lebenden,
sammelt
eure kleinen Kräfte.
Mehr haben wir nicht.
Glaubt an das Leben,
solange es noch atmet.
Es ist schöner,
als wir verdienen.
Mutter,
dein Wort steigt nicht mehr aus deiner Kehle.
Es kommt
aus einem Ort hinter den Dingen,
wo alle Wege zusammenlaufen:
Mein Kind ist gefallen.
Die Welt wird weich,
als hätte sie verlernt,
hart zu sein.
Kein Name bleibt.
Kein Land.
Keine Fahne.
Nur ein Atemzug,
der sich löst
und steigt
wie ein Faden aus Licht.
Niemand kennt
die kleine Bewegung seiner Stirn,
das Morgenlicht darauf,
oder wie seine Hände
die Luft berührten,
als lauschten sie
auf Stimmen zwischen den Welten.
Man kennt nur den Boden,
der ihn nahm,
und nennt es
Ehre.
Ein Wort,
das im Mund vergeht
wie Schnee auf warmer Haut.
Die Erde,
die alle Namen kennt
und keinen braucht,
nahm ihn auf
wie verlorenes Licht.
In den Schubladen der Welt
liegen die Dinge,
die von den Kindern bleiben:
Münzen.
Bilder.
Ein Faden Zeit.
Sie glimmen im Dunkel
wie Sterne,
die nicht wissen,
dass sie erloschen sind.
Man gab dir Worte
aus Metall.
Berührst du sie,
werden sie Staub.
Held.
Vaterland.
Ehre.
Masken
ohne Atem.
Türen
ins Nichts.
Kein Kind
fällt
für eine Sache.
Es fällt,
weil die Welt vergaß,
dass jedes Leben
ein Universum ist.
Wir küssten Fahnen
und gaben Kinder fort,
als wären sie austauschbar.
Die Erde trinkt weiter.
Und die Kreuze wachsen
wie schwarze Orchideen.
Ihre Wurzeln
reichen
in unsere Träume.
Mutter,
wirf die Glasperlen weg,
die man dir gab.
Sie sprechen nicht.
Sie wärmen nicht.
Erinnere dich an dein Kind
im Morgenlicht.
Wie es die Tasse hielt,
wie etwas Lebendiges,
das nicht erschrecken durfte.
Darin liegt Wahrheit.
Nicht in Parolen.
Die Kreuze auf den Feldern
stehen
und schweigen.
Der Wind liest
ihre Wunden.
Ihr Lebenden,
sammelt
eure kleinen Kräfte.
Mehr haben wir nicht.
Glaubt an das Leben,
solange es noch atmet.
Es ist schöner,
als wir verdienen.