Winterende, Frühlingsanfang
- und ich?
Strandwärts wintermüde Schritte,
Schattenblässe an der Seite,
rückwärts windzerriebne Spur.
Wogendünung zischt in Sand,
Rieselsalz auf meiner Haut.
Möven werfen Messerschreie.
Sonnenflecken hecheln über See.
Landwärts ausgebleichte Wiesen,
ahnungsvoll vor dem Erwachen,
Felder, abgekämmt und ohne Duft,
wartend auf den Furchenpflug.
Leer und offen steh ich,
schau ich, träume mir
mein Wolkenboot, steige ein
und gleite schauend, staunend
über aufgewühlte Wellenfelder,
über windzerrissne Böen,
steige auf in flugbereite Himmelshöhen.
Stets auf Windkurs, schäumend,
pflügend durch das Wolkenmeer,
bis zum Horizont im Endlosgrau,
wo die See mit mir und meinem Boot
hinter ihrem Krümmungshorizont
im Unendlichen verschwindet.
(„Carolus" in „poeten.de“ 09.03.2019)
- und ich?
Strandwärts wintermüde Schritte,
Schattenblässe an der Seite,
rückwärts windzerriebne Spur.
Wogendünung zischt in Sand,
Rieselsalz auf meiner Haut.
Möven werfen Messerschreie.
Sonnenflecken hecheln über See.
Landwärts ausgebleichte Wiesen,
ahnungsvoll vor dem Erwachen,
Felder, abgekämmt und ohne Duft,
wartend auf den Furchenpflug.
Leer und offen steh ich,
schau ich, träume mir
mein Wolkenboot, steige ein
und gleite schauend, staunend
über aufgewühlte Wellenfelder,
über windzerrissne Böen,
steige auf in flugbereite Himmelshöhen.
Stets auf Windkurs, schäumend,
pflügend durch das Wolkenmeer,
bis zum Horizont im Endlosgrau,
wo die See mit mir und meinem Boot
hinter ihrem Krümmungshorizont
im Unendlichen verschwindet.
(„Carolus" in „poeten.de“ 09.03.2019)
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