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Feedback jeder Art Wo Heilung leise wächst

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Wo Heilung leise wächst

Du hast getan, was möglich war,
mit offenem Herzen.... ehrlich, klar.
Du hast geliebt mit stiller Kraft,
wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Du weißt nun tief in deinem Sein,
dein Herz war wahr, dein Wille rein.
Du standest fest in dunkler Zeit,
mit Güte, Wärme, Menschlichkeit.

Die Heilung dehnt sich, Schritt für Schritt,
nimmt allerletzte Zweifel mit.
Denn wer so fühlt und ist wie du,
der findet in sich tiefe Ruh.

Du brauchst nun keinen fremden Schein,
denn was dich trägt, ist einzig dein.
Wer so geliebt und ehrlich war,
ist längst im Stillen wunderbar.

© wirbel / C.B.
12.02.2026

Für eine Freundin, die vor kurzem eine schwere Trennung
hinter sich hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber wirbel,

ohne deine Erklärung am Ende hätte ich es als den Abschied von einem geliebten Menschen wahrgenommen, wenn die Trennung ausgesprochen wird. Aber so oder so wird deutlich, dass das LI eine enorme Wertschätzung für das LD hat, weswegen der Rat, zu sich selbst und seinen eigenen Stärken zu stehen, nicht abgeschmackt ist.

Das Gedicht hat einige wunderschöne Highlights - die ganze zweite Strophe ist mein persönliches Highlight, weil du so herrlich schlichte und dennoch feinfühlige Worte für die Aufrichtigkeit, Empfindsamkeit und Stärke des LD gefunden hast - und dazu noch metrisch einwandfrei. Das liest sich wirklich gut.

Manch andere Stellen könnten vielleicht eine kleine Glättung vertragen - nur, was das Versmaß angeht.
Ich habe mir mal erlaubt, das Gedicht ein wenig zu überarbeiten - ohne Anspruch darauf, dass es genau so aussehen muss, sondern nur als Anregung, was möglich wäre und wie es sauberer klingen würde:

Du hast getan, was möglich war,
mit offenem Herzen... ehrlich, klar.
Du hast geliebt mit stiller Kraft,
auch wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Du weißt nun tief in deinem Sein,
dein Herz war wahr, dein Wille rein.
Du standest fest in dunkler Zeit,
mit Güte, Wärme, Menschlichkeit.

Die Heilung dehnt sich, Schritt für Schritt,
nimmt allerletzte Zweifel mit.
Denn wer so fühlt und ist wie du,
der findet in sich tiefe Ruh.

Du brauchst nun keinen fremden Schein,
denn was dich trägt, ist einzig dein.
Wer so geliebt und ehrlich war,
ist längst im Stillen wunderbar.

Liebe Grüße
Schmuddi
 
Lieber Schmuddi,

vielen herzlichen Dank für dein Lob und auch für deine Anregung und Verbesserungsvorschläge.
Das Gedicht klingt viel besser. 🤗 ich bin dir sehr dankbar und habe deinen Vorschlag mit Freude übernommen. 😀

LG zurück und noch einen schönen Sonntag
wirbel 👋
 

Claudis Themen
Du hast getan, was möglich war,
mit offenem Herzen.... ehrlich, klar.
Du hast geliebt mit stiller Kraft,
wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Hallo Wirbel,

das ist jetzt wirklich schön geworden! Ich mag es, wenn die Leute auf Textarbeit eingehen (was leider selten geworden ist) und an ihren Texten arbeiten! Zu Strophe 1 hattest du einen Vorschlag von Schmuddi wohl vergessen, oben einzufügen und eine Kleinigkeit hätte ich noch zu ergänzen:

Du hast getan, was möglich war,
mit offnem Herzen ... ehrlich, klar.
Du hast gelebt mit stiller Kraft,
auch wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Das Auslassungszeichen scheint mir hier nicht ganz zu passen. Ich würde wahrscheinlich einen Gedankenstrich vorziehen. Wenn du die drei Punkte aber als Pause verwenden möchtest, müsstest du sie mit einem Leerzeichen von "Herzen" trennen, weil ja keine Buchstaben im Wort ausgelassen wurden.

Mit Freude gelesen und mitgedacht!

LG Claudi
 
  • Claudi
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