Wünsche werden manchmal wahr
Es ist ein Morgen wie jeder andere und doch ist er so besonders.
Mit unsichtbarer Tinte habe ich einen entschlossenen Wunsch an die Wand geschrieben: Don't break my heart!
Absichtlich wählte ich eine Sprache aus, die nicht meine Muttersprache ist
wohl aber eine Weltsprache und somit von einem sehr großen Teil der Menschheit verstanden wird.
Ja, Verständnis! Verstandenwerden ist ein großes Manko in der Gesellschaft.
Missverständnisse hingegen sind omnipräsent, und denen ist es egal
ob sie aus der Vergangenheit herrühren und sich durch die Gegenwart
bis hin zur Zukunft schlängeln und unabänderlich scheinen.
Was ist mit dem Gehör los
was mit dem Verstand
der Gehörtes richtig verarbeiten soll(te)
welcher Klarheiten und Wirklichkeiten
wie auch Wahrheiten erkennen lässt
um sie in die Welt hinauszuschreinen.
„Don't break my heart!“
Sicher dachten die meisten bei den vier Wörtern an Liebeskummer, der vermieden werden soll.
Mitnichten! Diese eingleisige und typische Denkweise war/ist vorprogrammiert.
Verzeiht mir das Glatteis, auf das ich euch liebe Leser führte.
Ein Herz kann auf viele Arten gebrochen werden
und über DAS gilt es nachzudenken – und über ein Jahr
das geprägt war durch Missverständnisse, die viele Synonyme haben.
Vielleicht wird das Jahr 2026 anders.
Wie gut, dass es grade erst begonnen hat.
© Monolith