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Feedback jeder Art Xanadu

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  • Abenteuerpoet
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Ich verabschiede mich mal in den Urlaub mit einem inzwischen steinalten Gedicht von mir, das ich in eine klassische 70er Rock Anthem verwandelt habe.


Xanadu

[Verse 1]
Lange und beschwerlich waren meine Wege,
brachten mich in Wüsten von Basalt und Sand;
doch es winkten auch manch goldner Wälder Stege
meinem ruhelosen Geist, der mich sehr rege
suchen ließ nach dem verheißungsvollen Land.

[Verse 2]
Seine Äcker schmecken süß nach prallem Leben
und auch seine Flüsse sollen – wie es heißt –
ihren Freudenquell in alle Menschen geben.
Seine Gipfel, die sich weiß gekrönt erheben,
sind die Seele, das Skelett und guter Geist.

[Chorus]
XANADU –
so gnadenvoll erklingen deine Lieder,
deren Spur bis in das Herz des Pilgrims führt,
wo es eine Sehnsucht unheilbar berührt.
Erst in deinen Armen findet es den Frieden wieder.

[Verse 3]
Einst, die Suche währte nun schon viele Jahre,
fand ich wilde Gärten, deren reiche Pracht
mich frohlocken ließ, und deren Wasser klare,
milde Bäche war’n. Hier spielte die Fanfare
jeden Tag zum Gruß – doch wurde es nie Nacht.

[Verse 4]
Sorglos nahm ich mir die Früchte, trank die Weine,
wähnte mich in deinem Glück.
Da hörte ich, wie durch taube Sinne:
„Ist es nur die kleine, liederliche Freude dieser blassen Haine,
die du suchst, wo Stumpfsinn aller Weisheit wich?“

[Chorus]
XANADU –
Verirrten sendest du durch deine Lieder
eine Weisung, die sie ohne Sterne führt
und die stachelgleich an ihren Schwächen rührt.
Weiter zieht der Pilgrim, findet seine Suche wieder.

[Verse 5]
Danach kam ich in ein Reich verfaulter Erde,
wo sich Seuche in die Träume faulig sprach,
und die Hoffnung auf dem Rücken schwarzer Pferde
in verstorbne Himmel ritt. Von dieser Herde
wüst zertrampelt lagen Leib und Seele brach.

[Verse 6]
Dunkel webte Tod aus Eis mir einen Schleier,
dennoch konnte ich nicht sterben, sondern sah
all das Weltenelend wie zur Leichenfeier.
Aus den Gräbern klang verknöchert eine Leier,
knarzig fragend, ob ich nicht mal Pilgrim war.

[Chorus]
XANADU –
selbst längst Verlorne fragst du durch die Lieder,
was sie denn an Abgründen verführt,
welche Lust sie dabei züngelnd, feucht berührt.
Prüfung ist’s, die Kraft! Und nur Poeten wandern wieder!

[Bridge]
Lange und beschwerlich waren meine Wege,
und egal, ob goldner Wälder Stege
oder all die Wüsten von Basalt und Sand,
alle führten sie ins verheißungsvolle Land.

[Chorus]
XANADU –
von weißen Gipfeln sing ich deine Lieder,
die mich gnadenvoll zu dir und mir geführt –
im Entschlafen hat der Friede mich berührt.
Hoffentlich hallt unsre Stimme in den Menschen wider.
XANADU


Ich erstelle Musik via KI, auch die Bilder dazu und besitze alle Rechte daran. Die Texte sind grundsätzlich von mir und die Musik dazu ist zwar mit KI erstellt, wird aber von mir sehr zielgerichtet gesteuert. Unter anderem erstelle ich selbst Melodien etc. die ich dann sozusagen von der KI covern lasse. Das gibt dann relativ zielgerichtete Ergebnisse. Das nur als grundsätzliche Hinweise vorab. Ich habe verschiedene KI-Musikprojekte mit unterschiedlichen Ansätzen.

Dieser Song ist aus meinem Rabenwind Project. Darin tobe ich mich in allen möglichen Musikrichtungen aus, ohne festen stilistischen Vorgaben.



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Moin @Beteigeuze,

das hat ordentlich Wucht. Der alte Stoff trägt die große Geste ohne peinlich zu werden –
Wüste, Basalt, goldene Wälder, Seuche, Leier, Gipfel: das ist alles klar auf Zug gebaut und
will gar nicht klein sein. Gut so.

„XANADU“ taugt als Refrainwort natürlich wie gemacht für eine Rock-Anthem.
Das hat Ruf, Echo, Pathos. Und der Pilgrim gibt dem Ganzen den roten Faden,
damit es nicht nur Bilderrausch bleibt, sondern Weg, Prüfung und Suche.

Mir gefällt auch, dass der Text nicht im Wohlklang steckenbleibt.
Erst Verheißung, dann Verirrung, dann faulige Erde und Totenschleier –
das macht aus dem Ganzen mehr als bloße Fantasy-Kulisse.
Da geht einer wirklich durch etwas durch.

Für eine 70er-Rock-Schiene passt das sehr gut: groß, dunkel, singbar.
Und der Sound nimmt den Text nicht bloß mit – er stemmt ihn.
Genau das braucht so ein Stoff.

Drückt.

Und jetzt: schönen Urlaub – mit oder ohne Xanadu.

LG Driekes
 
  • Abenteuerpoet
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