Zwischen den Dingenvon Sam de Wenah
Es beginnt
ohne dass wir es bemerken,
etwas in uns
setzt sich fort,
leise, unaufhaltsam.
Ein Stoß,
dann noch einer,
nicht gleichmäßig,
nicht verlässlich,
nur nah genug,
um uns daran zu erinnern,
dass es nicht uns gehört.
Es wartet nicht
auf das, was fehlt,
trägt uns weiter,
auch dort,
wo längst etwas
zurückgeblieben ist.
Manchmal hält es inne,
kaum spürbar,
und für einen Moment
steht alles still,
zu nah an dem,
was enden könnte.
Dann kommt es zurück,
tiefer,
schwerer als zuvor,
als hätte es etwas berührt,
das bleibt,
auch wenn wir es nicht halten können.
Und wir gehen weiter
in diesem stillen Zwang,
der nichts verspricht,
nichts erklärt,
uns aber trägt -
und sich in uns
immer wieder
hebt und fällt.