Ich stehe in einer Welt, die nicht plötzlich kippt –
sie rutscht.
Leise.
Tag für Tag ein bisschen mehr „Egal“,
bis die Luft in den Räumen dünn wird
und keiner mehr ans Fenster denkt.
Und das Gefährliche ist:
Wenn ich aufhöre, dem Richtigen zu vertrauen,
verändere ich mich nicht irgendwann –
ich verändere mich sofort.
Ein Satz weniger ehrlich.
Ein Blick weniger warm.
Ein Herz, das sich daran gewöhnt,
nicht zu fühlen, um nicht zu verlieren.
Werte sind für mich kein Schmuck,
sie sind Geländer im Treppenhaus.
Wenn ich loslasse, rutsche ich ab –
und ich habe Angst vor dem Tag,
an dem mir das Abrutschen egal wäre.
Ich wünsche mir keine perfekte Welt.
Ich wünsche mir Menschen,
die nicht alles in Schwarz und Weiß pressen.
Menschen, die zuhören können,
auch wenn ein Gedanke unbequem ist.
Die nicht bei jedem Wort sofort Etiketten werfen wie Steine.
Denn jeder trägt Gründe.
Jeder trägt seine Geschichte.
Und manchmal sind Fehler nicht Bosheit –
sondern Müdigkeit, Schutz, Verletzung.
Aber wie soll etwas besser werden,
wenn wir uns nicht mal mehr zutrauen,
ehrlich zu reden?
Und genau da wird es einsam.
Nicht, weil niemand da ist –
sondern weil Tiefe selten geworden ist.
Weil Zeit knapp ist.
Weil viele lieber schnell einordnen,
als wirklich da zu bleiben,
wenn’s ins Eingemachte geht.
Vielleicht klingt es naiv,
aber meine Standards sind keine Luxusansprüche:
Respekt. Mitgefühl. Aufmerksamkeit.
Dieses schlichte „Erzähl weiter“,
statt „Du bist raus“.
Und ja—
unter all dem liegt eine Sehnsucht,
die ich nicht wegdiskutieren kann:
Ich suche nicht nach einem Mythos,
ich suche nach einer Frau,
die mich wirklich sieht.
Nicht perfekt — nur echt.
Nicht immer meiner Meinung — nur fair.
Nicht immer leicht — nur loyal,
wenn’s schwer wird.
Jemand, bei dem man nicht vorsichtig reden muss, sondern offen.
Vielleicht wird die Welt kälter.
Vielleicht werden Menschen vorsichtiger.
Ich verstehe das.
Aber ich will nicht,
dass Vorsicht unsere letzte Sprache wird.
Also halte ich fest.
Nicht daran, die Welt zu retten—
sondern daran, mich nicht zu verlieren.
Und an der Hoffnung,
dass irgendwo jemand ähnlich fühlt
und leise sagt:
„Ich seh dich.
Und ich bleib.“
sie rutscht.
Leise.
Tag für Tag ein bisschen mehr „Egal“,
bis die Luft in den Räumen dünn wird
und keiner mehr ans Fenster denkt.
Und das Gefährliche ist:
Wenn ich aufhöre, dem Richtigen zu vertrauen,
verändere ich mich nicht irgendwann –
ich verändere mich sofort.
Ein Satz weniger ehrlich.
Ein Blick weniger warm.
Ein Herz, das sich daran gewöhnt,
nicht zu fühlen, um nicht zu verlieren.
Werte sind für mich kein Schmuck,
sie sind Geländer im Treppenhaus.
Wenn ich loslasse, rutsche ich ab –
und ich habe Angst vor dem Tag,
an dem mir das Abrutschen egal wäre.
Ich wünsche mir keine perfekte Welt.
Ich wünsche mir Menschen,
die nicht alles in Schwarz und Weiß pressen.
Menschen, die zuhören können,
auch wenn ein Gedanke unbequem ist.
Die nicht bei jedem Wort sofort Etiketten werfen wie Steine.
Denn jeder trägt Gründe.
Jeder trägt seine Geschichte.
Und manchmal sind Fehler nicht Bosheit –
sondern Müdigkeit, Schutz, Verletzung.
Aber wie soll etwas besser werden,
wenn wir uns nicht mal mehr zutrauen,
ehrlich zu reden?
Und genau da wird es einsam.
Nicht, weil niemand da ist –
sondern weil Tiefe selten geworden ist.
Weil Zeit knapp ist.
Weil viele lieber schnell einordnen,
als wirklich da zu bleiben,
wenn’s ins Eingemachte geht.
Vielleicht klingt es naiv,
aber meine Standards sind keine Luxusansprüche:
Respekt. Mitgefühl. Aufmerksamkeit.
Dieses schlichte „Erzähl weiter“,
statt „Du bist raus“.
Und ja—
unter all dem liegt eine Sehnsucht,
die ich nicht wegdiskutieren kann:
Ich suche nicht nach einem Mythos,
ich suche nach einer Frau,
die mich wirklich sieht.
Nicht perfekt — nur echt.
Nicht immer meiner Meinung — nur fair.
Nicht immer leicht — nur loyal,
wenn’s schwer wird.
Jemand, bei dem man nicht vorsichtig reden muss, sondern offen.
Vielleicht wird die Welt kälter.
Vielleicht werden Menschen vorsichtiger.
Ich verstehe das.
Aber ich will nicht,
dass Vorsicht unsere letzte Sprache wird.
Also halte ich fest.
Nicht daran, die Welt zu retten—
sondern daran, mich nicht zu verlieren.
Und an der Hoffnung,
dass irgendwo jemand ähnlich fühlt
und leise sagt:
„Ich seh dich.
Und ich bleib.“