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Feedback jeder Art Zwischen Tag und Traum

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  • Chandrika W.
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An diesem reich durchsonnten Tag
ziehen meine Gedanken auf Wanderschaft.

Die Stunden gleiten mir
durch die Finger
wie Sand.

Die Welt trägt heute ein warmes Blau;
sie löst die Schwere aus meinem Denken.

So werde ich leicht
zwischen Wachen und Schweben.

In meinem Kopf
öffnen sich Türen,
die ins Wasser führen.

Dort treiben Andenken,
ein Lachen von früher
und der Geruch von Sommer.

Die Wirklichkeit wird
weich und weit.
Konturen werden Meer.

Ich lege mich träumend
ins Wellenbett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Chandrika,
der Schluss liegt voll auf meiner Wunschliste!
Konstruktiv sind mir Wiederholungen (Tag, warmer/warmes) und eine real schwer zu öffnende Tür ins Wasser aufgefallen!
LG
Perry
 
Hallo Perry,
gestern war ich nicht so von der Muse geküsst. Danke für deine konstruktiven Änderungsvorschläge. Bis auf die Türen, die ja nur in der Fantasie zum Wasser hin führen, habe ich alles umgesetzt. Jetzt ist es besser!
Einen schönen Sonntag
Chandrika
 
Liebe @Chandrika W,
Ach, ich könnte mich in deinem Gedicht sofort hinlegen. Abschalten und „das warme Blau“ ,
„den durchsonnten Tag“, „die Konturen die zum Meer werden“
auskosten. Selbst jetzt döse ich vor mich hin - bin dort, um diese verrückte Welt für einen langen Moment zu vergessen. Verspüre keinen Grund bald zurückkommen zu wollen.
Danke, dein Gedicht hat mich auf seltsame Weise aufgemuntert, wo mir gar nicht so bewusst war, wie niederschmetternd die Dinge geworden sind.
Liebe Grüße,
Donna
 
Ach Donna,
wir sind tatsächlich zwei soul mates. Angesichts der politischen Lage im In- und Ausland verschwinde ich gern in einem gewissen Eskapismus und beame mich ans Meer oder zu den Sternen oder sonst wohin, wo man von dieser ganzen Sch.......e nichts mitbekommt. Schön, dass ich dich einen Moment lang ans Meer entführen konnte.
Natürlich werden wir uns weiterhin über all die Ekelpackete in der Welt aufregen, die sich alle bei Jeffrey Epstein versammelten, um ihre Perversitäten auszuleben. Denn um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man (nach Albert Einstein) vor allem ein Schaf sein. Ab und zu muss man sich aber von diesem ganzen Dreck zurückziehen und wieder durchatmen. Dann geht der Kampf weiter.
Ganz liebe Grüße,
Chandrika
 
  • Chandrika W.
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