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Feedback jeder Art To leave things the way that they are

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  • Donna
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As I hike off into the woods,
I hear the wind thread through the trees,
feel his frosty breath skim falsehoods
Catching me unaware in threes

Wild turkeys shuffling down the path
They sense me still lost in deep thought
I'm not the kind to exert wrath
I'm sure they don't feel trapped or caught

Just a two-species encounter
Even stopping to stare at me,
like a curious downtowner
Peace, we let one another be
© Donna H.
January 1, 2026
 
Hallo Donna


Ein gutes Motto, auch für das neue Jahr. Wir sollten einander respektieren, achten und in Frieden leben.

LG Teddybär 🐻
Ich sehe, du hast den Sinn meines Gedichts, den Zeigestock genaustens gefolgt, um an den doppeldeutigen Ausdruck zu gelangen (das blinkende Neonschild eines Hinweises in der dunklen Nacht, verstanden), aber das würdest du natürlich auch lieber
@Teddybär !
Ja, ich wünsche mir sehr, jetzt mehr denn je,
Weltfrieden. Und mein Appell an all das Negative, das uns überfallen will und plant -
lasst die Dinge einfach so sein, wie sie sind.
Liebe Grüße,
Donna
 
Liebe Donna,

ich mag an deinem Gedicht diese unaufgeregte Nähe zur Szene:
kein „großes Naturpathos“, sondern ein echtes Gehen – Wind, Kälte, Gedanken,
und dann plötzlich die Truthähne, die einfach ihren Weg weiter „schlurfen“.
Das wirkt sehr beobachtet.

Schön finde ich auch, wie der Ton von innen nach außen kippt:
erst bist du bei dir („lost in deep thought“), dann steht da dieses ruhige, gegenseitige Abtasten –
und am Ende genau das Richtige: kein Drama, kein Besitzanspruch, nur „Peace, we let one another be“.
Das ist ein starkes Schlussgefühl.

Der kleine Reim-/Rhythmusrahmen gibt dem Ganzen Halt, ohne es steif zu machen.
Und „two-species encounter“ trifft es sachlich und freundlich zugleich.

In the wild, kindness is letting the other keep their way.

Gern gelesen – ein stilles Neujahrsbild, das nicht glänzen will, sondern stimmt.

LG, Driekes
 
Liebe Donna,

ich mag an deinem Gedicht diese unaufgeregte Nähe zur Szene:
kein „großes Naturpathos“, sondern ein echtes Gehen – Wind, Kälte, Gedanken,
und dann plötzlich die Truthähne, die einfach ihren Weg weiter „schlurfen“.
Das wirkt sehr beobachtet.

Schön finde ich auch, wie der Ton von innen nach außen kippt:
erst bist du bei dir („lost in deep thought“), dann steht da dieses ruhige, gegenseitige Abtasten –
und am Ende genau das Richtige: kein Drama, kein Besitzanspruch, nur „Peace, we let one another be“.
Das ist ein starkes Schlussgefühl.

Der kleine Reim-/Rhythmusrahmen gibt dem Ganzen Halt, ohne es steif zu machen.
Und „two-species encounter“ trifft es sachlich und freundlich zugleich.

In the wild, kindness is letting the other keep their way.

Gern gelesen – ein stilles Neujahrsbild, das nicht glänzen will, sondern stimmt.

LG, Driekes
Lieber @Driekes,
vielen Dank für deine tiefgründige Analyse meines Gedichts. Ich finde du verstehst es meisterhaft, dem Text eine neue Dimension zu verleihen. Du hast wirklich ein Händchen, den Text auf eine andere Ebene zu heben. Denn wow, all das, was du in meinem kurzen Werk hervorgehoben hast, war mir gar nicht so genau bewusst bis du es erwähntest❣️
Also, vielen Dank auch für die Blumen 💐
Liebe Grüße,
Donna
 
  • Donna
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